Privatsektorvorhaben Reproduktive Gesundheit III
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202167336
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Kamerun
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 0,00
- Noch verfügbar
- € 10.000.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 27.12.2023 - 31.12.2030 (geplant)
- Startdatum
- 27.12.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2030
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK KAMERUN
- Sektoren übergeordnet
- Gesundheitswesen allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Gesundheitspolitik und Verwaltung des Gesundheitswesens
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Privatsektorvorhaben-Reproduktive-Gesundheit-Iii-47969.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Mädchen und Frauen in Kamerun haben vielfach keinen oder unzureichenden Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen und Medikamenten. Dies trifft insbesondere auf ländliche Regionen Kameruns und arme Bevölkerungsgruppen zu und ist einer der Gründe, weshalb Kamerun zu den Ländern mit den weltweit höchsten Mütter- und Kindersterblichkeitsraten zählt. Die Reduktion der Mütter- und Kindersterblichkeit ist ein strategisches Ziel der kamerunischen Gesundheitspolitik. Von der deutschen EZ wird diese Strategie unterstützt. Durch die Folgephasen II und III des Privatsektorvorhaben Reproduktive Gesundheit und die darin verankerten Maßnahmen für eine vermehrte Nutzung von qualitativ verbesserte Gesundheitsdienstleistungen für sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte (SRGR). Zielgruppe sind Frauen im gebärfähigen Alter (15-49 Jahre), insbesondere Jugendliche, aber auch deren sexuelle Partner sowie Kinder. Das Vorhaben trägt in vier Regionen Kameruns (Extrême-Nord, Nord, Adamaoua, Est) zur Verbesserung des Zugangs von Mädchen und Frauen zu qualitätsgesicherten medizinischen Produkten und SRGR Dienstleistungen bei. Diese werden über ein Social-Franchise-Netzwerk privater und öffentlicher Kliniken angeboten, welches in der Phase III von 372 Kliniken auf 465 Kliniken ausgeweitet wird. Die Kliniken werden mit subventionierten Medikamenten versorgt, erhalten Aus- und Weiterbildungen des Personals, Supervision und elementare Ausstattungsgegenstände. Die Einbindung lokalen Meinungsführer, an den soziokulturellen Kontext angepasste Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen werden verstärkt fortgeführt. Über Menstruationshygiene Aufklärung werden junge Mädchen (10-14 Jahre) in ihren sexuellen Rechten gestärkt. Darüber hinaus werden Maßnahmen zur Resilienzstärkung und zur Erstbetreuung von Opern geschlechtsspezifischer Gewalt angeboten. Ins-gesamt werden über diese Maßnahmen die Akzeptanz und das Wissen über Familienplanung in den Regionen dauerhaft verbessern soll.