Verbesserung der Lebensbedingungen von Bevölkerungsgruppen in sicherheitskritischen Kontexten in DRC
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202167351
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Kongo, Demokratische Republik
- Finanzierungsvolumen
- € 19.100.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 5.320.000,00
- Noch verfügbar
- € 13.780.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 27.11.2024 - 31.12.2029 (geplant)
- Startdatum
- 27.11.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- INTERNATIONAL ORGANIZATION FOR MIGRATION
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Nichtübertragbare Krankheiten
- Sektoren untergeordnet
- Förderung von psychischer Gesundheit und Wohlergehen; Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Verbesserung-Der-Lebensbedingungen-Von-Bevoelkerungsgruppen-In-Sicherheitskritischen-Kontexten-In-Drc-47986.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Demokratische Republik Kongo (DRK) ist seit langem mit Gewalt konfrontiert, die zu einer schweren humanitären Krise mit fast 7 Millionen Binnenvertriebenen geführt hat. Der anhaltende Konflikt, der durch bewaffnete Gruppen, Ressourcenwettbewerb und schlechte Regierungsführung angetrieben wird, hat zu erheblichen Menschenrechtsverletzungen und wirtschaftlichem Niedergang geführt. Die psychologischen Auswirkungen dieser Gewalt sind enorm und die Bevölkerung ist mit einer hohen Anzahl an psychischen Problemen konfrontiert, dennoch ist der Zugang zu psychischen Gesundheitsdiensten stark eingeschränkt. Das Projekt zielt darauf ab, diese Herausforderungen anzugehen, indem psychische Gesundheit und psychosoziale Unterstützung (MHPSS) in der Provinz Tanganjika unterstützt werden werden. Es konzentriert sich auf fünf Schlüsselbereiche: Verringerung der Stigmatisierung im Zusammenhang mit psychischer Gesundheit, Verbesserung des Zugangs zu MHPSS-Diensten, Ausbau der Kapazitäten von Gesundheitseinrichtungen, Entwicklung standardisierter Verfahren für die Versorgung psychisch Erkrankter und Förderung des sozialen Zusammenhalts, um Kreisläufe der Gewalt zu durchbrechen. Das übergeordnete Ziel besteht darin, die Widerstandskraft der Gemeinschaften gegenüber Konflikten zu erhöhen, indem MHPSS-Dienste bereitgestellt werden.Das Projekt kommt mehr als 157 000 Menschen direkt zugute, und zwar durch gemeindebasierte MHPSS-Dienste, Schulungen für das örtliche Gesundheitspersonal und die Einrichtung von Zentren für den sozialen Zusammenhalt. Es wird auch lokale Gemeinschaften in partizipative Aktivitäten einbinden, um Eigenverantwortung und Nachhaltigkeit sicherzustellen. Durch die Berücksichtigung der psychosozialen Bedürfnisse von Männern und Frauen zielt das Projekt darauf ab, die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern und Gemeinden in die Lage zu versetzen, sich aktiv an Friedensbemühungen zu beteiligen.