Unterstützung bei der Etablierung eines Stadtentwicklungsfonds (VP)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202167518
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Namibia
- Finanzierungsvolumen
- € 7.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 0,00
- Noch verfügbar
- € 7.000.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 03.12.2024 - 31.12.2028 (geplant)
- Startdatum
- 03.12.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK NAMIBIA
- Sektoren übergeordnet
- Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Stadtentwicklung und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unterstuetzung-Bei-Der-Etablierung-Eines-Stadtentwicklungsfonds-Vp-47788.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
In Namibia leben ca. 1 Mio. Menschen (etwa ein Drittel der Bevölkerung) in informellen Siedlungen. Die Probleme, die sich daraus ergeben, sind vielfältig: Das Fehlen offizieller Landtitel hindert die Bewohner daran, feste Häuser zu bauen und Investitionen zu tätigen, um ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern. Darüber hinaus leben viele Menschen ohne Infrastruktur, haben kein fließendes Wasser und keine Sanitäreinrichtungen, so dass offene Defäkation in diesen Siedlungen zum Alltag gehört. Insbesondere Frauen empfinden diese Situation oftmals als entwürdigend, und in der Dunkelheit kommt es zudem häufiger zu Belästigungen und Überfällen. Die Armut in informellen Siedlungen ist hoch, und viele Namibier leben dort unter prekären Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen. Ziel des vorliegenden FZ-Vorhabens ist daher die Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen in ausgewählten städtischen informellen Siedlungen für benachteiligte Bevölkerungsgruppen über die nachhaltige Nutzung verbesserter und integrierter Infrastruktur. Als Mittler fungieren die Stadtverwaltungen ausgewählter Partnerstädte, in denen die verschiedenen Komponenten des Vorhabens umgesetzt werden, und die über die Zusammenarbeit mit dem Projektträger MURD in ihren Kapazitäten zur Stadtplanung und -entwicklung sowie in ihrem Angebot öffentlicher (Basis-) Dienstleistungen gestärkt werden. Dazu sind folgende Maßnahmen geplant: Unterstützung ausgewählter Stadtverwaltungen bei der Durchführung integrativer Stadtentwicklungsprojekte für informelle Siedlungen. Verbesserung der Infrastruktur in Bereichen wie Wasser, Abwasser, Straßen und Gehwege, Entwässerung, Strom und Sicherheit sowie der sozioökonomischen Infrastruktur. Stärkung der Klimaresilienz der Bevölkerung in den teilnehmenden Siedlungen. Von den o.g. Maßnahmen sollen in Phase 1 und 2 des Vorhabens ca. 3.000 Haushalte profitieren.