Regionaler Fonds für Wasser- und Basissanitärversorgung III
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202167609
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Afrika
- Finanzierungsvolumen
- € 30.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 8.027.324,14
- Noch verfügbar
- € 21.972.675,86
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 22.06.2023 - 31.12.2027 (geplant)
- Startdatum
- 22.06.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- SOUTHERN AFRICAN DEVELOPMENT COMMUNITY (SADC)
- Sektoren übergeordnet
- Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
- Sektoren untergeordnet
- Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser und Sanitärversorgung und Abwassermanagement
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Regionaler-Fonds-Fuer-Wasser--Und-Basissanitaerversorgung-Iii-47918.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ziel des SADC-Wasserfonds ist die Finanzierung regionaler, von der Southern African Development Community (SADC) priorisierter Wasserinfrastrukturprojekte. Hierbei liegt der Fokus auf der Stärkung der Koordinierungsfunktion der SADC, sowie der langfristigen Bündelung von verschiedenen Partnern. Diese Schritte sind notwendig, da die Wasserversorgung im südlichen Afrika ungleich verteilt ist. 70% der Wasserressourcen werden zwischen zwei oder mehr Staaten aufgeteilt. Der gleichberechtigte Zugang ist ein entscheidender Faktor für die nachhaltige und friedliche Entwicklung der Region. Um langfristig eine ausreichende und sichere Wasserversorgung für die sich in Armut befindende Bevölkerung zu gewährleisten und notwendige Anpassungen an das sich wandelnde Klima zu ermöglichen, müssen regionale Koordinierungs- und Planungsmechanismen etabliert und gestärkt werden. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, stellt die KfW Entwicklungsbank im Auftrag der Bundesregierung (BMZ) Zuschüsse zur Finanzierung regionaler vorrangiger Investitionen zum Ausbau regionaler Wasser- und Abwasserinfrastruktur bereit. Insgesamt soll das Projekt bis 2028 rund 100.000 Menschen zugutekommen. Bisher wurden aus dem Fonds drei Projekte gefördert: (1) die Wassernutzbarkeit eines verschmutzten grenzüberschreitenden Grundwasserleiters in Ramotswa an der Grenze zwischen Botswana und Südafrika(2) ein Wasserversorgungsprojekt in Lomahasha und Namaacha an der Grenze zwischen Mosambik und Eswatini(3) ein weiteres Wasserversorgungsprojekt in Kasungula an der vierseitigen Grenze von Sambia, Botsuana, Simbabwe und Namibia, das durch den Fluss Sambezi verbunden istDie Pipeline des Fonds enthält eine Liste investitionsfertiger Infrastrukturprojekte. Diese sind:(4) ein Projekt zur grenzüberschreitenden Wasserversorgung in Chirundu(5) ein Wasserversorgungsprojekt Livingstone(6) ein Wasserübertragungsprojekt Lesotho-Botsuana(7) ein regionales hydrologisches Mess- und Frühwarnsystem (HYCOS).