Grüne Strominseln für alle
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202167625
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Senegal
- Finanzierungsvolumen
- € 30.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 160.237,00
- Noch verfügbar
- € 29.839.763,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 21.12.2023 - 31.01.2029 (geplant)
- Startdatum
- 21.12.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.01.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK SENEGAL
- Sektoren übergeordnet
- Energieerzeugung, erneuerbare Quellen
- Sektoren untergeordnet
- Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Gruene-Strominseln-Fuer-Alle-50949.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Das Projekt zielt darauf ab, die Stromversorgung an entlegenen Orten im Fluss-Delta des Saloum zu verbessern. Über Photovoltaik-Solaranlagen unterstützt von Batteriespeichersystem (und ggf. Dieselgeneratoren) soll der Zugang zu Elektrizität erleichtert bzw. überhaupt ermöglicht werden. Manche Standorte waren in der Vergangenheit elektrifiziert worden, doch die Systeme sind nur noch teilweise funktionsfähig und können die Ortschaften nur wenige Stunden täglich mit Strom versorgen. An anderen Standorten wird zum ersten Mal der Zugang zu Elektrizität ermöglicht werden. Die deutsche Bundesregierung hat einen Zuschuss in Höhe von 30 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine Folgephase des Programms zur Förderung der Erneuerbaren Energien.Die aus dem Vorhaben resultierende verbesserte Stromversorgung hat einen positiven Effekt auf die Förderung der lokalen Wirtschaft und wirkt positiv auf einkommensschaffende Maßnahmen in einer strukturell schwachen Region. Ein aussichtsreicher Sektor ist u.a. die Fischweiterverarbeitungsindustrie mit komplexen Wertschöpfungsketten. Die Verkürzung der Wertschöpfungskette stellt eine erste Möglichkeit dar, um das Einkommen der primären Erzeuger zu verbessern, welche sonst nur Bruchteile der Verkaufspreise erhalten. Außerdem ist mit einer langfristig stabilen Energieversorgung die Grundlage für das Wachstum des vielversprechenden Tourismussektors und einer damit einhergehenden Schaffung von Arbeitsplätzen gegeben. Die nachhaltige Energieversorgung und die umweltfreundliche Erzeugung bieten die Möglichkeit, sich in der Region auf grünen Tourismus zu spezialisieren. Da das Delta seit 2011 als UNESCO-Welterbe gelistet ist, sind die Strukturen hierfür vielversprechend. Auch kommt die umweltschonende Energieerzeugung verschiedenster landwirtschaftlicher Erzeugnisse zugute.