Berufliche Bildung in der Östlichen Partnerschaft (ÖP) II
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202167963
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Ukraine
- Finanzierungsvolumen
- € 20.500.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 421.110,00
- Noch verfügbar
- € 20.078.890,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 11.06.2024 - 31.12.2029 (geplant)
- Startdatum
- 11.06.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- MINISTERKABINETT
- Sektoren übergeordnet
- Sekundarbildung
- Sektoren untergeordnet
- Berufliche Bildung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Berufliche-Bildung-In-Der-Oestlichen-Partnerschaft-Oep-Ii-48025.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die ukrainische Wirtschaft hat einen hohen ungedeckten Bedarf an Fachkräften. Das System und die Infrastruktur der beruflichen Bildung sind größtenteils veraltet, praxisfern und wenig attraktiv für potenzielle Auszubildende. Der russische Angriff auf die Ukraine am 24.02.2022 hat die Rahmenbedingungen des ukrainischen Berufsbildungssektors noch weiter verschlechtert und somit den Bedarf an der Modernisierung der Berufsbildungsinfrastruktur drastisch erhöht. Das Vorhaben finanziert die Modernisierung bestehender ukrainischer Berufsschulen zu Exzellenzzentren, was die Rehabilitierung der Infrastruktur, die Beschaffung von neuer Ausstattung und Maschinen, den Auf- und Ausbau der Kooperationen mit Arbeitgebern und die Stärkung des Images der beruflichen Bildung beinhaltet. Ziel des Vorhabens ist es, über die Exzellenzzentren eine arbeitsmarktrelevante, qualitativ hochwertige und praxisorientierte Berufsausbildung anzubieten und die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen zu verbessern. Zudem sollen die Exzellenzzentren ein qualitatives Arbeitskräfteangebot schaffen, welches gerade für den Wiederaufbau der Ukraine dringend erforderlich ist. Zusätzlich werden Maßnahmen in den Ländern der Östlichen Partnerschaft umgesetzt, um einen Effekt über die nationalen Grenzen hinaus zu erzielen. Partner des Vorhabens ist das ukrainische Ministerium für Bildung und Wissenschaft und Projektträger ist der Ukrainian Social Investment Fund (USIF). Als Zielgruppe profitieren Berufsschülerinnen und Berufsschüler, die tendenziell zur ärmeren Bevölkerungsschicht gehören. Zudem profitieren die Lehrkräfte über Trainings und modernere Unterrichtsmaterialien. Indirekte Zielgruppe sind Unternehmen, die von einem erhöhten Angebot an qualifizierten Arbeitskräften, aber auch von angebotenen Kurzzeitkursen für Beschäftigte profitieren.