Unterstützung der COVID-19 Bekämpfung im Gesundheitswesen
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202168045
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Usbekistan
- Finanzierungsvolumen
- € 10.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 99.251,40
- Noch verfügbar
- € 9.900.748,60
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 15.10.2024 - 31.12.2027 (geplant)
- Startdatum
- 15.10.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- MINISTRY OF INVESTMENT, INDUSTRY AND TRADE UZBEKISTAN
- Sektoren übergeordnet
- Gesundheitswesen allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Medizinische Dienste
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unterstuetzung-Der-Covid-19-Bekaempfung-Im-Gesundheitswesen-49972.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Trotz verschiedener Vorschriften verfügt Usbekistan nicht über ein wirksames, strukturiertes und gut finanziertes System und die Infrastruktur zur effektiven Pandemieprävention, inkl. Krankheits-Surveillance und Früherkennung. Aus der COVID 19-Krise konnten viele Lehren für die Organisation der Reaktionskapazitäten beim Auftreten etwaiger zukünftiger Epidemien und Pandemien, die durch infektiöse Erkrankungen des Respirationstrakt verursacht werden, gezogen werden. Das UZB machte gute Fortschritte beim TB-Management. Die COVID-19-Pandemie führte jedoch dazu, dass Ressourcen von der Tuberkulosediagnose und dem Tuberkulosemanagement auf die Pandemiebekämpfung umgeschichtet wurden, was frühere Errungenschaften gefährdete, deren Auswirkungen erst zu einem späteren Zeitpunkt sichtbar werden könnten. Weitere Herausforderungen sind der Mangel an modernen diagnostischen und therapeutischen Geräten und Verbrauchsmaterialien, fehlende Möglichkeiten für angewandte Forschung, ein Mangel an qualifiziertem Personal, veraltete Überwachungs- und Berichterstattungssysteme, schwache Kapazitäten für die Bewertung von Risikofaktoren und die Notwendigkeit, die Entwicklung der Humanressourcen im Gesundheitswesen zu stärken. Gleichzeitig erwiesen sich die spezialisierten pulmologischen medizinischen Einrichtungen - zumindest bis zu einem gewissen Grad - als die am besten vorbereiteten (sowohl in Bezug auf Protokolle, Verfahren personelle Ausstattung als auch Ausrüstung), um die Herausforderungen der COVID 19-Pandemien zu bewältigen und zu bekämpfen. Diese spezialisierten Kliniken (auf nationaler und regionaler Ebene) sollten nun im Hinblick auf ihre Ausrüstung, ihre Personalkapazitäten, ihre Pandemieprotokolle und ihre digitalen Instrumente für den Datenaustausch und Analyse gestärkt werden.