Multisektorales Investitionsprogramm (MIP) PHASE III Gaza
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202168078
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Palästinensische Gebiete
- Finanzierungsvolumen
- € 16.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 34.193,90
- Noch verfügbar
- € 15.965.806,10
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 20.04.2022 - 30.06.2029 (geplant)
- Startdatum
- 20.04.2022
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- MINISTRY OF FINANCE AND PLANNI NG
- Sektoren übergeordnet
- Energieerzeugung, erneuerbare Quellen
- Sektoren untergeordnet
- Solarenergie für Verbundnetze
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Multisektorales-Investitionsprogramm-Mip-Phase-Iii-Gaza-47711.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Versorgungslücke für elektrische Energie in Gaza beträgt rund 75 % und beeinträchtigt den Betrieb kritischer Infrastruktur sowie den Lebensstandard in Gaza. Zudem ist eine ausreichende Wasserversorgung ein Kernproblem in Gaza, dem durch den Einsatz von Meerwasserentsalzungsanlagen entgegengewirkt wird. Der Betrieb der kleinvolumigen, nördlichen Entsalzungsanlage (NSTLV) in Gaza erfordert jedoch eine kontinuierliche Versorgung mit stabiler Elektrizität (24/7), die derzeit nicht vom Stromnetz gewährleistet wird. Das Vorhaben fördert die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen, wodurch weniger Treibhausgasemissionen ausgestoßen werden. Ferner wird die Energieunabhängigkeit in Gaza erhöht und die Energiequellen diversifiziert. Durch ein alternatives Stromversorgungskonzept (Solarstrom) für die NSTLV in Gaza wird die Zuverlässigkeit der Trinkwasserversorgung erhöht und die Betriebskosten gesenkt. Ziel des Vorhabens ist es, einen verlässlicheren, effizienteren und klimafreundlicheren Betrieb der öffentlichen Infrastruktur in Gaza zu unterstützen. Es werden zwei PV Anlagen mit insgesamt bis zu 18 MWP installiert, sowie Trainingsmaßnahmen durchgeführt. Das Vorhaben wird mit der Palästinensischen Energiebehörde (PENRA) als Projektträger, sowie in enger Kooperation mit dem Energieversorger in Gaza (GEDCO) und der Palästinensischen Wasserbehörde (PWA) umgesetzt. Die Zielgruppe ist im weiteren Sinn die Bevölkerung in Gaza, die von einer verbesserten Energieversorgung profitiert, sowie rund 250.000 Menschen, die von einer verbesserten Trinkwasserversorgung durch die Entsalzungsanlage profitieren.