Nachhaltige Abwasserentsorgung: Umweltschutz und verbesserte Sanitärversorgung

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202168102
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Jordanien
Finanzierungsvolumen
€ 60.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 0,00
Noch verfügbar
€ 60.000.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Darlehen
Laufzeit
16.12.2024 - 31.12.2030 (geplant)
Startdatum
16.12.2024
Geplantes Enddatum
31.12.2030
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
HASCHEMITISCHES KOENIGREICH VON JORDANIEN
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Nachhaltige-Abwasserentsorgung-Umweltschutz-Und-Verbesserte-Sanitaerversorgung-47771.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Rund ein Drittel der Haushalte in Jordanien hat derzeit keinen Zugang zu einem zentralen Abwassersystem und nutzt meist Klärgruben zur Abwasserentsorgung. Diese werden oft nicht ordnungsgemäß betrieben, was negative Auswirkungen auf die Umwelt und Gesundheit hat, da Schadstoffe und Bakterien ins Grundwasser gelangen können, wodurch die ohnehin knappen und übernutzten Grundwasserressourcen Jordaniens zusätzlich gefährdet werden. Gleichzeitig werden für die landwirtschaftliche Bewässerung nach wie vor überwiegend Frischwasserressourcen genutzt. Eine zunehmende Verwendung gereinigter Abwässer in der Landwirtschaft wirkt sich folglich positiv auf die Wasserbilanz aus. Ziel des Vorhabens ist eine verbesserte Sanitärversorgung sowie ein positiver Beitrag zum Umweltschutz und zur Anpassung an den Klimawandel. Vorgesehene Maßnahmen umfassen vor allem den Bau bzw. die Erweiterung von Abwassernetzen an verschiedenen Standorten in Jordanien und, falls erforderlich, kleinere Investitionen zur Rehabilitierung und/oder Kapazitätserweiterung bestehender Kläranlagen. Durch die vorgesehenen Projektmaßnahmen sollen mehr Menschen an eine zentralisierte Abwasserentsorgung angeschlossen werden und dadurch von einer verbesserten Sanitärversorgung, angemesseneren Hygienebedingungen und reduzierten Gesundheitsrisiken profitieren. Die geplanten Abwasserinvestitionen schützen zudem das Grundwasser sowie Oberflächengewässer vor Verunreinigungen und fördern die Verwendung von gereinigtem Abwasser in der Landwirtschaft, wodurch der Druck auf die ohnehin knappen Frischwasserressourcen reduziert wird.Die direkte Zielgruppe sind Haushalte, die bislang über keinen Abwasseranschluss verfügen. Projektträger ist die dem jordanischen Wasserministerium (Ministry of Water and Irrigation, MWI) nachgeordnete Behörde Water Authority of Jordan (WAJ).