EU Trust Fund für die Syrienkrise (MADAD) Phase VII (VPT 2)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202168391
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Naher und Mittlerer Osten
- Finanzierungsvolumen
- € 15.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 15.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 07.09.2021 - 29.12.2022
- Startdatum
- 07.09.2021
- Geplantes Enddatum
- 29.12.2022
- Tatsächliches Enddatum
- 29.12.2022
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- DIRECTORATE-GENERAL FOR NEIGHBOURHOOD AND ENLARGEMENT
- Sektoren übergeordnet
- Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Eu-Trust-Fund-Fuer-Die-Syrienkrise-Madad-Phase-Vii-Vpt-2-44559.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Seit nunmehr über 10 Jahren leiden die Menschen im Mittleren Osten unter der Syrienkrise. Laut UNOCHA benötigen über 11 Millionen Menschen humanitäre Hilfe. Noch immer gibt es 5,6 Millionen syrische Flüchtlinge in der Region und 6,2 Millionen Binnenvertriebene (Stand Sep. 2021). Dazu hat sich die humanitäre und wirtschaftliche Krise durch die Covid-19 Pandemie weiter zugespitzt. Als Antwort auf diese Situation wurde 2014 der EU-Treuhandfonds (EUTF) für die Syrienkrise Madad unter dem Europäischen Nachbarschaftsinstrument (ENI) als erster regionaler Treuhandfonds der EU überhaupt eingerichtet. Verantwortlich für das Fondsmanagement ist die Generaldirektion Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen (DG NEAR).Der EUTF hat zum Ziel, mit kohärenten, koordinierten sowie verstärkten Hilfsmaßnahmen auf die Syrienkrise und die massiven Flüchtlingsbewegungen, die von diesen ausgehen, länderübergreifend zu reagieren. Das Finanzierungsvolumen des EUTF beläuft sich inzwischen auf 2,38 Mrd. EUR (Stand Dez. 2021). Die Finanzierung erfolgt zum größten Teil aus EU-Mitteln (rund 2,12 Mrd. EUR). Die bilateralen Beiträge der EU-Mitgliederstaaten, der Türkei sowie anderer Geber belaufen sich auf rd. 235 Mio. EUR, wobei Deutschland mit einem Beitrag von insgesamt 95 Mio. EUR (Stand Dez. 2021) der größte bilaterale Geber ist.