Förderung der Mädchenbildung in Niger

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202168516
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Niger
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 15.244,90
Noch verfügbar
€ 9.984.755,10
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
17.10.2022 - 31.12.2027 (geplant)
Startdatum
17.10.2022
Geplantes Enddatum
31.12.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
REPUBLIK NIGER
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung; Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit; Grundbildung; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Grundschulbildung; Familienplanung; Soziale Sicherung; Sekundarschulbildung Stufe II
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Foerderung-Der-Maedchenbildung-In-Niger-47980.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Das Vorhaben zielt darauf ab, den Zugang und Verbleib von Mädchen in der Schule zu fördern. Es verfolgt dabei einen nachfrageorientierten Ansatz. Durch regelmäßige Transferzahlungen für Mädchen aus besonders vulnerablen Haushalten, die an Bedingungen des Schulbesuchs geknüpft sind, soll die finanzielle Belastung der Haushalte reduziert und ein Anreiz für den Verbleib der Mädchen in der Schule geschaffen werden. Darüber hinaus sollen den Mädchen Schul- bzw. Hygienekits zur Verfügung gestellt werden. Begleitmaßnahmen sollen zu zentralen Themen wie der Bedeutung von Mädchenbildung, reproduktiver Gesundheit und Familienplanung informieren und sensibilisieren. Die Förderung der Mädchenbildung ist eine politische Priorität im Niger. Ein gleichberechtigter Zugang zu Bildung stärkt nicht nur die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Durch einen längeren Schulbesuch von Mädchen kann auch ein Beitrag geleistet werden, Frühehen und frühe Schwangerschaften zu vermeiden und die hohe Geburtenrate in Niger zu reduzieren. Hierzu tragen auch schulische Aufklärung und durch Schulbildung verbesserte wirtschaftliche Perspektiven bei. Die Förderung der Mädchenbildung ist damit Teil der Bestrebungen des nigrischen Staates, das hohe Bevölkerungswachstum abzuschwächen, und von nigrischer Seite wurde mehrfach ein starkes Interesse an einer gezielten FZ-Förderung hierfür bekundet.