Reproduktive Gesundheit und Pandemie Resilienz

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202168870
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Nigeria
Finanzierungsvolumen
€ 16.940.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.254.320,52
Noch verfügbar
€ 6.685.679,48
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
16.02.2023 - 31.01.2029 (geplant)
Startdatum
16.02.2023
Geplantes Enddatum
31.01.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
BUNDESREPUBLIK NIGERIA
Sektoren übergeordnet
Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Familienplanung; Förderung reproduktiver Gesundheit
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Reproduktive-Gesundheit-Und-Pandemie-Resilienz-50114.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die Bedürfnisse junger Frauen und Mädchen, wie auch die Unterstützung von Paaren bei der sicheren Planung von Schwangerschaften und der Inanspruchnahme von Diensten zu Familienplanung (FP) und sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechte (SRGR) werden adressiert. Projektziel ist: Die Nutzung von pandemieangepassten, qualitativ verbesserten integrierten SRGR-Dienstleistungen und Informationen inklusive Beratung und Erstversorgung für Oper sexualisierter Gewalt ist erhöht. Die Maßnahmen umfassen u. a. Sensibilisierung und Aufklärung in einer Kombination aus sozialer, verhaltensändernder und interpersoneller Kommunikation. Jugendliche werden über angepasste Maßnahmen (Foren für Jugendliche und Mädchen, Menstruationsgesundheit und -hygiene) erreicht. Gesundheitspersonal und politische Akteure werden unterstützt und evidenzbasierte Lobbyarbeit hilft das Angebot an FP-Methoden zu vervollständigen sowie durch politische Unterstützung die Akzeptanz und Finanzierung von SRG-Produkten und Dienste nachhaltig zu verbessern. Durch Integration von SRGR-Thematiken in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen, wie die Nachsorge von Schwangerschaftsabbrüchen, das HPV-Screening, die Prävention sexualisierter und genderbasierter Gewalt (GBV) bzw. die Leistungserbringung für GBV Opfer, wird die Pandemieresilienz der Zielgruppe erhöht und Risiken für Frauen und Mädchen reduziert, die durch Krisensituationen, wie die COVID-19 Pandemie hervorgerufen werden. Zielgruppe sind Frauen und ihre Partner mit Fokus auf Jugendliche (15-19 Jahren), sowie Personen marginalisierter Gruppen (einkommensschwache Haushalten, Menschen mit Behinderungen und Opfer sexualisierter Gewalt). Sekundäre Zielgruppe sind religiöse und traditionelle Führer und politische Akteure, private und staatliche Anbieter von Gesundheitsdiensten und Gesundheitspersonal. Das 3-jährige Programm wird in fünf Bundesstaaten umgesetzt: Kebbi, Zamfara und Katsina im Nord-Westen sowie Adamawa und Taraba im Nord-Osten Nigerias.