Investition in tunesische Gesundheitskapazitäten in der Covid-19-Krise

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202168888
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Tunesien
Finanzierungsvolumen
€ 9.928.853,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 9.928.853,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
24.09.2021 - 31.12.2022
Startdatum
24.09.2021
Geplantes Enddatum
31.12.2022
Tatsächliches Enddatum
31.12.2022
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
COVID-19-Bekämpfung; Soziale Sicherung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Investition-In-Tunesische-Gesundheitskapazitaeten-In-Der-Covid-19-Krise-52442.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die in Tunesien seit Ende 2020 stark angestiegenen Corona-Infektionszahlenraten erreichten Mitte 2021 Rekordniveau und haben somit zu einer kritischen Situation im ohnehin schwachen tunesischen Gesundheitssystem geführt. Aufgrund überlasteter Krankenhäuser besaß Tunesien zwischenzeitlich die höchste durch COVID-19 bedingte Sterblichkeitsrate auf dem afrikanischen Kontinent und in der arabischen Welt. Die aktuelle Gesundheitskrise kommt zur Wirtschaftskrise, die durch die Auswirkungen von COVID-19 noch verschärft wurde, hinzu. Gleichzeitig hat die politische Krise der vergangenen Monate die Regierung bei der Umsetzung einer klaren Strategie im Kampf gegen COVID-19 beeinträchtigt. Das Vorhaben unterstützt Tunesien bei der Bekämpfung von COVID-19 und bei der Mitigation der Auswirkungen der Pandemie auf vulnerable Bevölkerungsgruppen mit zusätzlichen 10 Mio. EUR. Ziel ist es, die negativen Auswirkungen der Pandemie auf die Zukunftschancen von Kindern abzumildern und eine weitere Vergrößerung der dadurch entstandenen Lernlücke zu verhindern, indem die Rückkehr zur Schule im COVID-19-Kontext erleichtert wird. Der finanzielle Beitrag der Bundesregierung beinhaltet die Bereitstellung von dringend benötigter medizinischer Ausrüstung, wodurch die tunesischen Corona-Gesundheitsmaßnahmen unterstützt werden. Eine wesentliche Maßnahme ist die Unterstützung des Zugangs zu Impfangeboten für Menschen in entlegenen Regionen. Zudem sollen die Kommunikationsmaßnahmen der tunesischen Regierung zur COVID-19-Impfkampagne und zu Hygienevorschriften in Bildungsreinrichtungen unterstützt werden. Mittelempfänger und Projektträger ist das UN-Kinderhilfswerk UNICEF.