UNRWA Stabilisierung und Basisversorgung im Kontext der Corona-Krise, Phase II
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202169225
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Naher und Mittlerer Osten
- Finanzierungsvolumen
- € 15.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 15.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 10.12.2021 - 22.12.2022
- Startdatum
- 10.12.2021
- Geplantes Enddatum
- 22.12.2022
- Tatsächliches Enddatum
- 22.12.2022
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS RELIEF + WORKS AGENCY FOR PALESTINE REFUGEES
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unrwa-Stabilisierung-Und-Basisversorgung-Im-Kontext-Der-Corona-Krise-Phase-Ii-53714.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Rund 2,3 Millionen Menschen und damit fast die Hälfte der in den Palästinensischen Gebieten lebenden Menschen sind Flüchtlinge, etwa ein Drittel von ihnen in Flüchtlingslagern. Die wiederholten Eskalationen der Gewalt beeinträchtigen erheblich den dortigen Zugang zu medizinischer Versorgung und Schulbildung palästinensischer Flüchtlinge. Die Ausbreitung des Coronavirus seit Anfang 2020 hat weitere negative Folgen für das bereits strukturell überlastete Gesundheitssystem. Insbesondere im Gazastreifen führen umfangreiche Beschränkungen des Waren- und Personenverkehrs, regelmäßigen Stromausfälle und fehlende finanziellen Mittel in den letzten Jahren zu verheerenden Auswirkungen auf die Verfügbarkeit, Zugänglichkeit und Qualität von Gesundheitsleistungen.Ziel des Vorhabens ist, den Zugang zu medizinischer Basisversorgung - einschließlich der Identifikation von Corona-Verdachtsfällen und Schutzimpfungen - sowie Schulbildung für Palästina-Flüchtlinge im Gazastreifen und im Westjordanland, die von multidimensionaler Armut betroffen sind, während und nach der Corona-Pandemie aufrechtzuerhalten. Damit soll ein Beitrag zur Stärkung der Resilienz von Palästina-Flüchtlingen sowie zur Reduzierung des Konfliktpotenzials, das sich aufgrund der prekären sozioökonomischen Lage und des sehr hohen Drucks auf Ressourcen und Dienstleistungen innerhalb der Lager und für die dort lebenden Flüchtlinge ergibt, geleistet werden. Durch die Finanzierung von medizinischem Fachpersonal in UNRWA Gesundheitszentren sowie Lehrpersonal in UNRWA Schulen werden indirekt voraussichtlich 138.000 Flüchtlingen in Gaza sowie und rund 96.000 Schülern in Gaza und im Westjordanland von der Maßnahme profitieren. Da UNRWA Mitarbeiter ganz überwiegend selbst Palästina-Flüchtlinge sind, leistet die Fortführung der Gehaltszahlungen während und nach der Coronakrise gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Einkommenssicherung der Zielgruppe.