Solarenergieprogramm II - Solar 4 Kosovo II (Solarthermie), Teil 3
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202169290
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Kosovo
- Finanzierungsvolumen
- € 12.650.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 0,00
- Noch verfügbar
- € 12.650.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 20.12.2022 - 31.03.2028 (geplant)
- Startdatum
- 20.12.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.03.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK KOSOVO
- Sektoren übergeordnet
- Energieerzeugung, erneuerbare Quellen
- Sektoren untergeordnet
- Solarenergie - thermische Anwendungen
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Solarenergieprogramm-Ii---Solar-4-Kosovo-Ii-Solarthermie-Teil-3-50823.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
In Kosovo wird 94 Prozent der elektrischen Energie des Landes in den zwei veralteten Kohlekraftwerken Kosovo A und B erzeugt. Die Kohleverbrennung in den Kraftwerken und auch in häuslichen Einzelöfen ist ein Hauptgrund für die enorme Luftverschmutzung, besonders in Pristina. Ca. 75 Prozent der Gebäude Pristinas sind bisher nicht an das zentrale Fernwärmeversorgungssystem der Stadt angeschlossen und beziehen Wärme durch die Nutzung kohlebasierter Elektrizität sowie durch die Verbrennung von nicht nachhaltig beschaffenem Holz oder von Braunkohle. Besonders in den heizintensiven Wintermonaten ist die Verschlechterung der Luftqualität insbesondere in den nicht an das Fernwärmenetz angeschlossenen Stadtgebieten messbar. Die Heizsysteme sind in den meisten Fällen veraltet, ineffizient und zeichnen sich durch hohe Betriebskosten aus. Das im Rahmen der Maßnahmen des FZ-Moduls avisierte Kernproblem ist die ineffiziente, unzuverlässige, klimaschädigende und quantitativ nicht ausreichende Wärmeversorgung von Haushalten, öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen in Pristina. Durch das FZ-Modul werden zusätzliche Wärmekapazitäten auf solarthermischer Erzeugungsbasis in Pristina bereitgestellt, die Voraussetzungen für den neuen Fernwärmeanschluss von Gebäudeeinheiten durch Netzerweiterungsmaßnahmen geschaffen sowie die Leistungsfähigkeit des kommunalen Fernwärmeunternehmens Termokos, der Projektträger, u.a. durch Fort- und Ausbildungsmaßnahmen erhöht. Durch das Gesamtvorhaben kann die auf fossilen Energieträgern beruhende, veraltete Wärmeversorgung von Gebäudeeinheiten in Pristina durch die moderne und nachhaltige Fernwärmeversorgung ersetzt werden. Direkte Zielgruppe des Vorhabens sind ca. 38.000 Bewohner, Nutzer und Besitzer von Gebäuden, die im Rahmen der Netzerweiterungsmaßnahmen neu an die Fernwärmeversorgung von Pristina angeschlossen werden und dadurch von einer zuverlässigen, günstigen und umweltfreundlicheren Wärmeversorgung profitieren.