TAHIL-Fazilität für Stabilisierung und Entwicklung V (Libanon Wohnraum V) (VPT 1)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202169365
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Libanon
- Finanzierungsvolumen
- € 19.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 18.999.999,43
- Noch verfügbar
- € 0,57
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 09.12.2022 - 31.12.2025
- Startdatum
- 09.12.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2025
- Tatsächliches Enddatum
- 31.12.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- NORWEGIAN REFUGEE COUNCIL NRC
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Tahil-Fazilitaet-Fuer-Stabilisierung-Und-Entwicklung-V-Libanon-Wohnraum-V-Vpt-1-47393.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
2021 waren bereits 82 % der Bevölkerung von multidimensionaler Armut betroffen und somit in mindestens einem der Bereiche wie unter anderem Bildung, Gesundheit, öffentliche Versorgung und Einkommen unterversorgt. Besonders betroffen sind dabei die Gruppe der Geflüchteten im Libanon. Entsprechend lebten 2021 rund 88 % der syrischen Geflüchteten in extremer Armut, was bedeutet, dass knapp neun von 10 syrischen Haushalten im Libanon sich wesentliche Güter und Dienstleistungen, die einen Mindestlebensstandard gewährleisten, nicht leisten konnten.Ziel des Vorhabens ist es daher, die lokale Bevölkerung in ihren Kapazitäten zu stärken, Geflüchtete aus Syrien aufzunehmen und angemessenen Wohnraum auf Basis transparenter und sicherer Mietverhältnisse für Geflüchtete und vulnerable Libanes/innen zur Verfügung zu stellen. Hierdurch soll ein Beitrag zu verbesserten Lebensbedingungen und zum friedlichen Zusammenleben von Geflüchteten aus Syrien und der libanesischen Bevölkerung geleistet werden.Wesentliche Maßnahmen sind: - die Rehabilitierung von rund 1.800 Wohnungen für rund 9.000 Begünstigte zzgl. der Finanzierung von Mietkosten (Cash for Rent, CfR) für rund 8.000 Begünstigte.- Verbesserung der wohnraumbezogenen öffentlichen Infrastruktur für rund 20.000 Bewohner.- Verbesserte Leistungsfähigkeit von acht ausgewählten Kommunen im Krisenmanagement (Disaster Risk Management)- Beratungsleistungen für rund 70.000 Begünstigte.Das Vorhaben trägt durch die Verbesserung der Infrastruktur in den Aufnahmegemeinden von Geflüchteten zu den SDG 6 (Sauberes Wasser + Sanitäreinrichtungen), SDG 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum), SDG 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden) sowie SDG 16 (Frieden, Gerechtigkeit + starke Institutionen) bei.