Förderung erneuerbarer Energien - BM
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202170421
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Namibia
- Finanzierungsvolumen
- € 500.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 0,00
- Noch verfügbar
- € 500.000,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 24.04.2025 - 31.12.2026 (geplant)
- Startdatum
- 24.04.2025
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- REPUBLIK NAMIBIA
- Sektoren übergeordnet
- Energieerzeugung, erneuerbare Quellen
- Sektoren untergeordnet
- Solarenergie für Verbundnetze
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Im Rahmen des FZ-Vorhabens Förderung Erneuerbare Energien wird der Bau eines Solarparks von bis zu 100 MW im Süden Namibias durch einen Beitrag von EUR 66.000.000 finanziert. Projektträger ist der staatliche Energieerzeuger Namibia Power Corporation (NamPower).Ziel des FZ-Vorhabens ist es, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung in Namibia zu erhöhen und die CO2-Emissionen sowie die Abhängigkeit von Stromimporten zu verringern. Der Bau des Solarparks ist ein wesentlicher Teil des Investitionsprogramms von NamPower, um die Ziele des 5. Nationalen Entwicklungsplans (NDP 5) zu erreichen, der vorsieht, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 auf 70 % zu erhöhen. Das Kernproblem ist die hohe Abhängigkeit von Stromimporten und der steigende Strombedarf aufgrund des Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums. Derzeit werden nur etwa 30 % des Strombedarfs aus lokaler Erzeugung gedeckt, während 70 % durch Importe, hauptsächlich aus Kohlekraftwerken, bereitgestellt werden.Kernproblem ist das Zusammenspiel zwischen der hohen Abhängigkeit von Stromimporten und dem steigenden Strombedarf aufgrund des Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums (Post-Covid wird ein Wachstum von 2 % p.a. erwartet). Ziel ist es daher, einen Beitrag zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung in Namibia zu leisten.Derzeit werden nur ca. 30 % des jährlichen Strombedarfs Namibias (rund 4.700 GWh) aus lokaler Erzeugung bereitgestellt. Die verbleibenden 70 % werden weitestgehend durch Stromimporte aus Sambia, Simbabwe und Südafrika gedeckt. Hierbei hat der weitestgehend durch Kohlekraftwerke produzierte Strom aus Südafrika einen wesentlichen Anteil (2021: 53 %).Zielgruppe sind die an das Stromnetz angeschlossenen Haushalte, Institutionen, Handel und Betriebe im ganzen Land.