Förderung nachhaltiger Stadtentwicklung in Usbekistan II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202170454
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Usbekistan
Finanzierungsvolumen
€ 7.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 0,00
Noch verfügbar
€ 7.000.000,00
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
16.06.2026 - 30.09.2032 (geplant)
Startdatum
16.06.2026
Geplantes Enddatum
30.09.2032
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
MINISTRY OF INVESTMENT, INDUSTRY AND TRADE UZBEKISTAN
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement - große Systeme
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Für dieses Vorhaben gibt es keinen Eintrag in der Projektdatenbank. (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Internationale-Finanzierung/KfW-Entwicklungsbank/Projekte/Projektdatenbank/index.jsp
Aktuelle Datenversion vom
26.08.2026

Beschreibung

Die Wasser- und Abwasserinfrastruktur in Usbekistan stammt überwiegend aus sowjetischer Zeit und ist sowohl quantitativ als auch qualitativ unzureichend und nicht nachhaltig. Aufgrund ihres veralteten und defizitären Zustandes, der wachsenden Bevölkerung und zunehmenden Urbanisierung sowie der der durch die Auswirkungen des Klimawandels steigenden Vulnerabilität der städtischen Bevölkerung besteht signifikanter Modernisierungs- und Ausbaubedarf. Vielerorts ist ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung nicht an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen und ist von erheblichen Engpässen in der Trinkwasserversorgung betroffen. Dies birgt Risiken für die Gesundheit und Umwelt und beeinträchtigt die Lebensqualität der Bevölkerung. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Trinkwasser- und Sanitärversorgung in den Regionen Fergana und Surkhandarya durch Investitionen in den Bau, die Rehabilitierung und den Ausbau von zentralen Wasserversorgungs- und Abwassersystemen zu verbessern. Als prioritäre Standorte sind die Städte Kokand und Margilan in der Region Fergana sowie die Stadt Termez und bis zu fünf Bezirkszentren (Boysun, Sariq, Angor, Khalkobod und Qarluq) in der Region Surkhandarya vorgesehen. Begleitend werden Maßnahmen zur Kapazitätsstärkung der Betreiber für einen nachhaltigen Betrieb der Infrastruktur durchgeführt. Dadurch soll eine klimaresiliente Wasserversorgung sichergestellt, die Versorgungskapazitäten ausgebaut und der Betrieb verbessert werden.Auf übergeordneter Ebene leistet das Vorhaben einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung, zum Schutz der Umwelt und natürlichen Ressourcen sowie zur Steigerung der Resilienz gegen den Klimawandel. Positive Wirkungen sind zudem auf die lokale wirtschaftliche Entwicklung zu erwarten.