Stärkung der Resilienz und Verbesserung der Ernährungssicherheit für gefährdete ländliche Haushalte in Ägypten
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202201135
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Ägypten
- Finanzierungsvolumen
- € 20.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 20.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 21.12.2022 - 31.12.2025
- Startdatum
- 21.12.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2025
- Tatsächliches Enddatum
- 31.12.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS WORLD FOOD PROGRAMME
- Sektoren übergeordnet
- Basisgesundheitswesen; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Grundlegende Ernährung; Soziale Sicherung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Staerkung-Der-Resilienz-Und-Verbesserung-Der-Ernaehrungssicherheit-Fuer-Gefaehrdete-Laendliche-Haushalte-In-Aegypten-55695.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ägypten ist weltweit der größte Importeur von Weizen. 2020 importierte Ägypten 62 % seines Gesamtweizenkonsums (ca. 11,3 Mio. Tonnen) aus Russland und der Ukraine. Die mit der COVID-19 Pandemie und dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine in Verbindung stehenden Steigerungen der Lebensmittelpreise bedrohen somit die Ernährungssicherheit der ägyptischen Bevölkerung, insbesondere von vulnerablen Haushalten wie Familien mit Kindern.Das Vorhaben Stärkung der Resilienz und Verbesserung der Ernährungssicherheit für gefährdete ländliche Haushalte zur Abfederung der Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine in Ägypten wird durch das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) durchgeführt, welches eng mit den ägyptischen Ministerien für Landwirtschaft und Bildung, sowie den Regionalregierungen zusammenarbeitet. Übergeordnetes Ziel ist, die Ernährungssicherheit von 15.000 bedürftigen Haushalten sowie 20.000 Kleinbauern in den Gouvernoraten Sharkeya und Sohag in Ägypten zu erhöhen. Dies soll insbesondere durch Cash Transfers für die ärmste ländliche Bevölkerung als Gegenleistung für den Schulbesuch ihrer Kinder und Stärkung der Resilienz durch die Steigerung der Produktivität von Weizen und anderen Feldfrüchten erreicht werden. Ergänzend soll das nationale Weizenanreicherungsprogramm sowie die Gründung von ca. 500 Weizenproduzentenverbänden unterstützt werden. Die vorgeschlagenen Maßnahmen orientieren sich am WFP Landesprogramm 2018-2023 für Ägypten.Das Vorhaben soll voraussichtlich im Oktober 2022 mit einer geplanten Laufzeit von 18 Monaten starten. Der deutsche Beitrag i.H.v. 20 Mio. EUR wird aus der Sonderinitiative Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme (SI AGER) finanziert.