Globalvorhaben Nachhaltige Agrarsysteme und Agrarpolitik
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202201234
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Keiner Förderregion zugeordnet
- Finanzierungsvolumen
- € 49.999.500,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 27.482.536,31
- Noch verfügbar
- € 22.516.963,69
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.03.2023 - 31.12.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.03.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- zuständiges Ministerium des jeweiligen Partnerlandes
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein; Landwirtschaft
- Sektoren untergeordnet
- Landwirtschaftspolitik und -verwaltung; Agrarreform; Umweltpolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Sustainable agricultural systems and policies (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202201234; Globalvorhaben Nachhaltige Agrarsysteme und Agrarpolitik (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202201234
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: In der Agenda 2030 der Weltgemeinschaft ist es ein prioritäres Entwicklungsziel, den weltweiten Hunger zu beenden. Derzeitige Agrar- und Ernährungssysteme sind nicht geeignet, eine ausreichende und gesunde Ernährung für alle Menschen zu jeder Zeit und innerhalb der planetaren Grenzen zu gewährleisten. Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Urbanisierung sowie wachsende soziale Ungleichheit und Konflikte setzten Agrar- und Ernährungssysteme zunehmend unter Veränderungsdruck. Ziel: Transformationsprozesse zu nachhaltigen Agrarsystemen sind in Indien, Sambia, Kenia, Kamerun, Nigeria, Togo, Madagaskar, Burkina Faso und Mali sowie auf regionaler und globaler Ebene gestärkt. Vorgehensweise: Das Vorhaben unterstützt kooperierende Länder dabei, ihre Agrarsysteme zu transformieren. Es greift lokale Wirkungen und Partnerschaften auf und ergänzt sie durch Ansätze nationaler Politikberatung. Auf globaler Ebene werden die Länderbeiträge mit regionalen Austauschformaten verbunden und durch Beratungsinputs globaler Wissensträger*innen unterstützt. Dabei arbeitet das Globalvorhaben in fünf Handlungsfeldern: 1. Die Transformative Agrarpolitik fördert politische Reformansätze. Dabei ist es wichtig, dass diese Ansätze bereichsübergreifend angelegt sind und somit die Agrarpolitik mit Themen wie Ernährungssicherung, Klimaschutz und Biodiversitätserhalt verknüpfen. 2. Die Skalierung erfolgreicher Praktiken unterstützt dabei, erprobte Lösungsansätze und Innovationen zu verstetigen und zu institutionalisieren. 3. Beiträge der Zivilgesellschaft einbeziehen, indem nichtstaatliche Akteur*innen, vor allem Frauen und Jugendliche, an den Reformagenden beteiligt sind. 4. Die Harmonisierung von Förderbeiträgen soll die nationalen Finanzierungslandschaften umgestalten und zusätzliche Finanzmittel und Förderbeiträge erschließen, um die Reformagenden zu unterstützen. 5. Nationale und globale Agenden verknüpfen, um nationale Reformprozesse zu stärken und die Debatte zur Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme zu bereichern.