Integrierte Sozialdienste für konfliktbetroffene Kinder und ihre Familien in der West- und Zentralukraine (UNICEF)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202218014
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Ukraine
Finanzierungsvolumen
€ 60.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 60.000.000,00
Noch verfügbar
-
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
18.11.2022 - 31.10.2025
Startdatum
18.11.2022
Geplantes Enddatum
31.10.2025
Tatsächliches Enddatum
31.10.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
UNITED NATIONS CHILDREN'S FUND
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Integrierte-Sozialdienste-Fuer-Konfliktbetroffene-Kinder-Und-Ihre-Familien-In-Der-West--Und-Zentralukraine-Unicef-55682.htm
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Die fortdauernden russischen Angriffe insbesondere auf Wohngebiete, die zivile Infrastruktur und Einrichtungen der Daseinsvorsorge gefährden weiterhin das Wohlergehen, die Sicherheit und den Zugang der Bevölkerung zu Sozialdienstleistungen. Hiervon sind insbesondere Kinder, Jugendliche und deren Familien nachhaltig betroffen. Mit Blick auf Kinder und deren Familien leistet das Vorhaben einen expliziten Beitrag zur Stärkung lokaler Systeme (insbesondere auf homrada-Ebene), um über die verbesserte Bereitstellung von Sozialdienstleistungen den vielfältigen Bedarfen konfliktbetroffener Kinder und ihrer Familien zu begegnen, ihre Resilienz zu stärken und damit aktiv zum Wiederaufbau der Ukraine beizutragen. Mit seinem gezielt dezentralen Ansatz ist das Vorhaben zielgruppennah, verbessert die unmittelbare Versorgung bedürftiger Bevölkerungsgruppen und trägt gleichzeitig zum Kapazitätsaufbau der für diese Versorgung zuständigen Behörden und Einrichtungen bei. Die Notwendigkeit, das Thema psychosoziale Betreuung von Kindern, Jugendlichen, ihren Familien, Lehrern und Lehrerinnen sowie von Betreuer und Betreuerinnen verstärkt in Sozialdienstleistungen zu integrieren, ist der Kriegssituation und ihren Folgen geschuldet und wird absehbar über die kommenden Jahre notwendig bleiben.Das Vorhaben nimmt direkten Bezug zu den Bestandsaufnahmen bezüglich Zerstörung und Unterstützungsbedarf der jeweils aktuellen Versionen des Rapid Damage and Needs Assessment (RDNA) und trägt zur Umsetzung des National Recovery Plan (NRP) bei.