Verbesserung der Ernährungssicherung zur Stärkung der Resilienz im Jemen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202218022
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Jemen
Finanzierungsvolumen
€ 9.580.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 8.111.806,59
Noch verfügbar
€ 1.468.193,41
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2022 - 31.03.2026 (geplant)
Startdatum
01.11.2022
Geplantes Enddatum
31.03.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
Sektoren untergeordnet
Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Improving food security for resilience in Yemen (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202218022
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Im Ranking des Welthungerindex (WHI) belegt Jemen seit Jahren einen der letzten Plätze. Gemäß des WHI 2023 ist die Hungerlage als „sehr ernst einzustufen. Geprägt vom verheerenden Bürgerkrieg der vergangenen Jahre verschlechtert sich die soziale und wirtschaftliche Lage der Bevölkerung stetig. Häufiger auftretende Extremwetterereignisse verschärfen die Situation. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (United Nations International Childrens Emergency Fund, UNICEF) schätzt, dass rund drei Viertel der Bevölkerung auf humanitäre Unterstützung angewiesen ist. Frauen und Kinder sind besonders betroffen. Laut UNICEF stirbt im Jemen alle zehn Minuten ein Kind an einer vermeidbaren Krankheit. 2,2 Millionen Kinder unter fünf Jahren und etwa 1,3 Millionen schwangere und stillende Frauen leiden unter akuter Unterernährung. Ziel: Die Ernährungssicherheit von vulnerablen Haushalten in den Zielgouvernoraten ist verbessert. Vorgehensweise: Das Projekt fördert, dass vulnerable Haushalte durch eine klimaintelligente und ernährungssensitive Landwirtschaft widerstandsfähiger gegenüber Krisen sind. Im Mittelpunkt steht eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Das Projekt unterstützt Bauern und Bäuerinnen, die in der Landwirtschaft, bspw. der Milchwirtschaft, tätig sind oder tätig werden. Durch Schulungen und die Bereitstellung von Sachgütern wird die Verfügbarkeit von nährstoffreichen Nahrungsmitteln und das Einkommen erhöht. Das Projekt schult und berät zu Kompetenzen zur hygienischen und nährstoffreichen Ernährung. Dazu gehört die Produktion, Lagerung, Weiterverarbeitung und der Konsum. Die Widerstandsfähigkeit gegenüber Extremwetterereignissen in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft wird durch Schulungen, kleinere Baumaßnahmen und entlohnte Jobs (Cash-for-Work) erhöht. Die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen ermöglicht den Ausbau von Strukturen, welche die Maßnahmen langfristig im Land verankern und ausbauen können.