UNRWA Beschäftigungsförderung und Infrastruktur in Gaza, Phase III (EGIP3)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202218279
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Palästinensische Gebiete
- Finanzierungsvolumen
- € 18.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 18.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 11.11.2022 - 31.08.2024
- Startdatum
- 11.11.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.08.2026
- Tatsächliches Enddatum
- 31.08.2024
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS RELIEF + WORKS AGENCY FOR PALESTINE REFUGEES
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Unrwa-Beschaeftigungsfoerderung-Und-Infrastruktur-In-Gaza-Phase-Iii-Egip3-47238.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Die Lebenssituation der Bevölkerung im Gazastreifen ist von wiederholt aufflammenden Konflikten und der angespannten sozio-ökonomische Lage geprägt. Das ÜH-Vorhaben soll der Arbeitslosigkeit unter den Flüchtlingen in Gaza entgegengenwirken und leistet damit einen Beitrag zur Stabilisierung der Lebensgrundlage der Arbeiter und Arbeiterinnen und ihrer Familien. Durch den Einsatz der Beschäftigten in UNRWA-Einrichtung und bei lokalen Unternehmer sowie die Rehabilitierung von sozialer Infrastruktur werden gleichzeitig wichtige Basisdienstleistungen für die Gesamtgruppe der von UNRWA unterstützen Flüchtlinge ermöglicht.Ziel des Vorhabens ist die Stärkung der Resilienz palästinensischer Flüchtlinge durch die Schaffung von temporären Einkommensmöglichkeiten und die Heranführung an den Arbeitsmarkt (primäres Ziel) sowie die Aufrechterhaltung des Zugangs zu sozialen Basisdienstleistungen (sekundäres Ziel). Die Zielgruppe des Vorhabens sind vulnerable palästinensische Flüchtlinge im arbeitsfähigen Alter (18-65 Jahre). Insgesamt sollen 10.150 Personen eine temporäre Beschäftigung erhalten. Mindestens 3000 der Begünstigten sind Frauen. Die besondere Berücksichtigung von Universitätsabsolventen, die im Rahmen des Vorhabens Arbeitserfahrung sammeln, zielt auf ihre Heranführung an den Arbeitsmarkt ab. Neben der direkten Zielgruppe der Beschäftigten profitieren auch deren Familienmitglieder (ca. 46.000 Personen), sowie die Nutzer der rehabilitierten Infrastruktur (ca. 11.000). Insgesamt beläuft sich die voraussichtliche Zahl der direkt und indirekt Begünstigten auf ca. 67.150 Flüchtlinge. Doppelzählungen können dabei nicht vollständig ausgeschlossen werden.Das von der Übergangshilfe finanzierte Vorhaben wird über UNRWA in Gaza umgesetzt.