Wiederaufbau kommunaler Infrastruktur und Dienstleistungen Beirut und Bourj Hammoud, Phase II
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202218451
- Maßnahmenstatus
- Beendet
- Land / Region
- Libanon
- Finanzierungsvolumen
- € 20.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 20.000.000,00
- Noch verfügbar
- -
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 19.12.2022 - 30.11.2025
- Startdatum
- 19.12.2022
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2026
- Tatsächliches Enddatum
- 30.11.2025
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- KfW Bankengruppe (KfW) (XM-DAC-5-2)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- UNITED NATIONS FOR PROJECT SERVICES (UNOPS)
- Sektoren übergeordnet
- Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Multisektorale Hilfe für soziale Grunddienste
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Projektinformation (Projektwebseite) URL: https://www.kfw-entwicklungsbank.de/ipfz/Projektdatenbank/Wiederaufbau-Kommunaler-Infrastruktur-Und-Dienstleistungen-Beirut-Und-Bourj-Hammoud-Phase-Ii-54139.htm
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Am 4. August 2020 erschütterte eine verheerende Explosion den Hafen von Beirut, zerstörte einen Großteil der Hafenanlagen und richtete schwere Schäden in den umliegenden Vierteln im Umkreis von mehreren Kilometern an. Die Katastrophe forderte über 200 Tote, etwa 7.000 Verletzte und ließ schätzungsweise 300.000 Bewohner mit beschädigten Wohnungen zurück. Durch die Wiederherstellung kommunaler bzw. öffentlicher Infrastruktur und Dienstleistungen sollen die Lebensbedingungen der Bewohner/innen in den durch die Explosion im Hafen Beiruts zerstörten Stadtteilen sowie der Bewohner weiterer bedürftiger Stadtteile verbessert werden. Dabei soll durch partizipative Projektvorbereitung und -umsetzung sowie gezielt friedensfördernde Maßnahmen dazu beigetragen werden, soziale Spannungen zu reduzieren, die Resilienz der Bewohner und der unterstützten Institutionen zu erhöhen und das Vertrauen in staatliche Akteure zu stärken.Maßnahmen dabei sind: Schaffung von Möglichkeiten zur Bevölkerungsbeteiligung und Umsetzung der gewonnenen Anregungen, sofern realisierbar. Entsprechend des u.a. aus der Bevölkerungsbeteiligung resultierenden offenen Programmansatzes sind Einzelmaßnahmen aus den folgenden Bereichen möglich: oVerbesserung ausgewählter Abschnitte des Straßennetzes und der damit verbundenen Regenwasser- und Abwassernetze, oRehabilitierung ausgewählter öffentlicher Plätze, oRehabilitierung und Ausstattung ausgewählter öffentlicher Gebäude in Verbindung mit erneuerbarer Energieerzeugung, oKapazitätsaufbau bei städtischem Personal und anderen Projektpartnern in Bereitstellung, Betrieb und Wartung der finanzierten Infrastruktur, oUmsetzung von gezielt friedensfördernden, gemeindebasierten Maßnahmen durch lokale NROs.