Unterstützung der Berufsbildungsreform in der Côte dIvoire
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202220010
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Côte d'Ivoire
- Finanzierungsvolumen
- € 14.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 6.687.422,78
- Noch verfügbar
- € 7.312.577,22
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2023 - 31.10.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.11.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.10.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministère de l'Enseignement Technique de la Formation Professionnelle et de l'Apprentissage
- Sektoren übergeordnet
- Sekundarbildung
- Sektoren untergeordnet
- Berufliche Bildung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Unterstützung der Berufsbildungsreform in der Côte d+apos;Ivoire (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202220010; Support for vocational training reform (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202220010
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Côte d’Ivoire verzeichnet ein hohes durchschnittliches Wirtschaftswachstum. Dennoch leben mehr als 40 Prozent der Bevölkerung weiterhin in Armut. Besonders betroffen sind junge Menschen im Alter von 14 bis 24 Jahren. Laut der Weltbank weist diese Gruppe die höchsten Quoten von Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung auf. Ähnlich ist die Situation von Frauen, die nur begrenzten Zugang zum Wirtschaftsgeschehen haben. Außerdem steht das derzeitige berufliche Bildungssystem vor Herausforderungen: Die Mehrzahl der Ausbildungsinhalte sind überholt, die politischen Kommunikationskanäle mit Arbeitgeber*innen sind begrenzt und es fehlt an Praxisanteilen in der Ausbildung. Das System kann Absolvent*innen so nicht auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Die ivorische Regierung erkennt kooperative Ansätze mit Unternehmen als Lösung, doch sie muss den institutionellen Rahmen und die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft optimieren. Ziel: Bessere institutionelle und personelle Kompetenzen tragen dazu bei, arbeitsmarktorientierte Angebote der dualen Berufsbildung weiterzuentwickeln. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet in folgenden Bereichen: Es berät das ivorische Berufsbildungsministerium und nachgeordnete staatliche Behörden dabei, einen rechtlichen und institutionellen Rahmen zu etablieren, um die kooperative Berufsbildung zu steuern. Es steigert die Qualität der dualen Berufsbildung. Dabei vernetzt und berät das Vorhaben das Ivorische Institut zur Ausbildung von Berufsschullehrkräften (Institut Pédagogique Nationale de l’Enseignement Technique et Professionnel), die Generalinspektion, die staatliche Institution für Ausbildungstechniken (Agence de Développement de la Formation Professionnelle) und die Privatwirtschaft. Gemeinsam führen sie ein Qualitätssicherungssystem ein, damit duale Ausbildungsangebote – unter Berücksichtigung geschlechterspezifischer Perspektiven – entwickelt und durchgeführt werden. Es fördert ferner duale Ausbildungsangebote, indem es Berufsschulen und Betriebe in der Umsetzung begleitet, und dabei Kompetenzen entwickelt.