Sport für Entwicklung in Afrika (Initiative Regionalprogramm 1000 Sportplätze für Afrika)

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202220044
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 12.640.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 12.201.216,61
Noch verfügbar
€ 438.783,39
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.07.2022 - 30.10.2025
Startdatum
01.07.2022
Geplantes Enddatum
30.09.2025
Tatsächliches Enddatum
30.10.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
African Union Sports Council
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung; Grundbildung
Sektoren untergeordnet
Grundlegende Alltagsfähigkeiten für Jugendliche; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Sport for Development in Africa III (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202220044; Sport für Entwicklung in Afrika (Initiative Regionalprogramm 1000 Sportplätze für Afrika) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202220044
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Frauen und Mädchen werden immer noch im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Leben benachteiligt und diskriminiert. Begrenzte Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Mädchen und Frauen verhindern ihre volle Teilhabe an gesellschaftlichen Entwicklungen. Zudem leiden sie unter geschlechtsspezifischer Gewalt. Die Hauptgründe für die Ungleichheit sind kulturelle, rechtliche und wirtschaftliche Barrieren, die oft tief in gesellschaftlichen Normen, männerdominierten Machtstrukturen und Einzelinteressen verwurzelt sind. Ziel: Lokale, nationale und länderübergreifende Organisationen in Afrika nutzen zunehmend sportbasierte Ansätze, um bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen soziale und berufsrelevante Kompetenzen zu stärken. Damit wird besonders die Gleichstellung der Geschlechter ausgebaut, stereotypische Geschlechterrollen aufgebrochen und ein positives Männlichkeitsbild gefördert. Vorgehensweise: Das Projekt unterstützt lokale und nationale Partnerorganisationen wie Nichtregierungsorganisationen, Schulen sowie Bildungs- und Sportministerien dabei, Sport für Entwicklung in Konzepten und Strategien sowie in Bildungs- und Sportpolitik zu integrieren. Es fördert die Kompetenzen regionaler Akteure wie des Sportrats der Afrikanischen Union, der OlympAfrica Foundation oder von Special Olympics Africa, um Sport für Entwicklung besser zu verbreiten und einzusetzen. Es baut zudem in Kooperation mit Partnerorganisationen geschlechtersensible und inklusive Sportplätze, in deren Planung die Nutzergruppen einbezogen wurden. So schafft es sichere Räume, in denen sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sportlich betätigen können. Überdies unterstützt das Projekt nationale und regionale Netzwerke, die sportbasierte Ansätze nutzen, um die Gleichstellung der Geschlechter voranzubringen, stereotypische Geschlechterrollen zu reduzieren und positive Männlichkeit zu fördern. Safeguarding-Prinzipien stellen sicher, dass die Sportaktivitäten in einem Umfeld stattfinden, das frei von Gewalt und Missbrauch ist sowie sichere Orte für alle schafft.