SV Nachhaltige Lieferketten
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202220119
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Keiner Förderregion zugeordnet
- Finanzierungsvolumen
- € 43.033.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 10.100.000,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 14.586.145,12
- Noch verfügbar
- € 28.446.854,88
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 20.04.2022 - 31.12.2029 (geplant)
- Startdatum
- 20.04.2022
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2029
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Sektoren übergeordnet
- Privatwirtschaftliche und andere Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- SV Nachhaltige Lieferketten (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202220119; Sector program Sustainable Supply Chains (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202220119
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Weltweit sind Millionen Menschen von schweren Missständen betroffen: 160 Millionen Kinder müssen arbeiten, viele haben keine soziale Absicherung und Umweltzerstörungen sowie sexuelle Gewalt und Diskriminierung sind weit verbreitet. Internationale Standards zu Menschenrechten und Umweltschutz greifen oft nicht. Ziel: Staaten und Unternehmen können mit verantwortungsvollem Handeln weltweit bessere Arbeits- und Lebensbedingungen schaffen. Gesetzliche Rahmen, Mindeststandards und Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen spielen dabei eine wichtige Rolle. Öffentliche Beschaffungsprozesse bieten zusätzlich die Gelegenheit, als Vorreiter verantwortungsvolle Geschäftspraktiken zu fördern. Daher ist es entscheidend, dass öffentliche und private Akteure sich für eine Beschaffung entlang globaler Liefer- und Wertschöpfungsketten, die Mensch und Umwelt achtet, engagieren. Vorgehensweise: Um das zu erreichen, unterstützt das Projekt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) dabei, politische Prozesse im In- und Ausland zu analysieren. Diese Prozesse sorgen dafür, globale Lieferketten national, europaweit oder international so zu gestalten, dass sie langfristig Mensch und Umwelt achten. Das Projekt leitet das Sekretariat der Team Europe Initiative ?Sustainability in Global Supply Chains, dessen Finanzierung kürzlich von der Europäischen Union (EU) übernommen wurde. Die Team Europe Initiative unterstützt öffentliche und private Akteure dabei, umweltfreundliche und verantwortungsbewusste Geschäftspraktiken in globalen Lieferketten umzusetzen. Hierfür bietet es Beratung, Informationen und technische Hilfe zu Themen wie Menschenrechten, Arbeitsbedingungen und Umweltschutz. Bis Mai fungiert das Projekt als Geschäftsstelle des UN Global Compact Netzwerks Deutschland (UN GCD). Wichtige Kooperationen zur Umsetzung des Vorhabens bestehen mit BHRRC, der ECCJ, OHCHR, ITC und das DIMR.