Stärkung der Resilienz des Wassersektors im Jemen
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202220143
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Jemen
- Finanzierungsvolumen
- € 8.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.874.999,45
- Noch verfügbar
- € 6.125.000,55
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.01.2024 - 31.12.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.01.2024
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Kein politischer Träger
- Sektoren übergeordnet
- Sekundarbildung; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung; Wiederaufbau und Wiederherstellungsmaßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Kurzfristiger Wiederaufbau und Rehabilitierung unmittelbar nach Notsituationen; Aus- und Fortbildung im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement; Grundlegende Versorgung im Bereich Trinkwasser und Sanitärversorgung und Abwassermanagement; Berufliche Bildung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Strengthening the resilience of the water sector in Yemen (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202220143
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Jemen zählt zu den trockensten Ländern der Welt. Die bereits kritische Wassersituation hat sich aufgrund des seit 2015 andauernden Bürgerkriegs dramatisch verschärft. Die erheblichen Schäden an der Infrastruktur sowie die unzureichende Stromversorgung für Trinkwasserpumpen und Abwassersysteme stellen erhebliche Herausforderungen für kommunale Wasser- und Abwasserunternehmen dar. Dem Land mangelt es an Ressourcen, Material und Fachkräften, um die beschädigte Infrastruktur instand zu setzen und zu warten. Ziel: Die Resilienz der städtischen Wasser- und Abwasserunternehmen im Jemen ist verbessert und ermöglicht eine sichere Wasser- und Sanitärversorgung. Vorgehensweise: Das Vorhaben agiert in drei Handlungsfeldern: 1. Planen und überwachen Das Vorhaben unterstützt Wasser- und Abwasserunternehmen dabei, aktuelle Daten zu erfassen und ein digitales Informationssystem zu nutzen, um ihre finanziellen, technischen und betrieblichen Daten dem Ministerium für Wasser und Umwelt (MWE) zu übermitteln. Auf Basis dieser Daten wird das Ministerium befähigt, konkrete politische Maßnahmen zu formulieren und seinen institutionellen Aufsichtsrahmen zu verbessern. 2. Widerstandfähigkeit des Abwassermanagements verbessern Das Vorhaben ergreift verschiedene Maßnahmen, um die Einnahmen der städtischen Abwasserentsorgung zu verbessern. Hier unterstützt es besonders zu den Themen Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, Personalwesen, Wartung und Betrieb sowie Qualitätssicherung. 3. Fähigkeiten entwickeln Das Vorhaben verbessert die Fähigkeiten des Personals in Wasser- und Abwasserdiensten durch einen Süd-Süd Wissensaustausch zwischen Vertreter*innen verschiedener Wasser- und Abwasserunternehmen in Jemen und Jordanien. Durch die Etablierung eines jemenitisch-jordanisches Frauennetzwerk werden vor allem die Fähigkeiten von Frauen im Wassersektor verbessert.