Ausbildung und Beschäftigungsförderung
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202220150
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Togo
- Finanzierungsvolumen
- € 13.900.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 8.298.631,67
- Noch verfügbar
- € 5.601.368,33
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.11.2023 - 31.03.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.11.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.03.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Planministerium (Ministère de la planification du développement et de la coopération)
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sekundarbildung; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
- Sektoren untergeordnet
- Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung; Berufliche Bildung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Employement for women and vulnerable groups in Togo (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202220150; Ausbildung und Beschäftigungsförderung (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202220150
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Für die togoische Regierung gehören unter anderem menschenwürdiges Einkommen, ein besserer Arbeitsmarkt sowie Berufsbildung für Frauen und schutzbedürftige Gruppen zu den wichtigsten Themen. Von 2011 bis 2021 ist die nationale Armut jedoch von 69 Prozent auf 74 Prozent gestiegen. Laut dem Bericht der Weltbank arbeiten vor allem Frauen ohne Lohn. In dem Bericht heißt es außerdem, dass ein Großteil der Bevölkerung nicht sozialversichert ist. Diese Menschen haben daher keinen staatlichen Schutz, der es ihnen ermöglicht, Krisen und Schocks wie Feuer, Überschwemmungen oder gar Pandemien zu begegnen, die sich auf die Beschäftigung und das Einkommen auswirken. Die Regierung hat Frauen und schutzbedürftige Gruppen als bedeutend für die Gesamtentwicklung des Landes erkannt. Daher will sie mit dem Nationalen Entwicklungsplan (PND) 2018 bis 2022, der Nationalen Politik für Gleichheit und Gleichstellung der Geschlechter (PNEEG) 2011 sowie dem Regierungsfahrplan Togo 2025 diese Bevölkerungsgruppen stärker einbeziehen und den sozialen Zusammenhalt fördern. Alle öffentlichen Strategien sollen mit dem Blick darauf, die Geschlechtergleichstellung auszubauen, konzipiert und umgesetzt werden. Ziel: Die Ausbildungs-, Beschäftigungs- und Einkommensprogramme, besonders für Frauen und schutzbedürftige Gruppen wie Menschen mit Behinderungen, sind in Togo verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet mit vier Schwerpunkten: •Es entwickelt mit dem Ministerium für den öffentlichen Dienst, Arbeit und sozialen Dialog die nationalen Strategien weiter, die Jobs im Land schaffen. •Es setzt Angebote wie Kinderbetreuung und behindertengerechte Infrastrukturen in Berufsschulen und Ausbildungszentren um, mit denen sich speziell Frauen und schutzbedürftige Gruppen besser beruflich qualifizieren können. •Zudem baut das Vorhaben durch Trainings die unternehmerischen Fähigkeiten, besonders von Frauen und schutzbedürftigen Gruppen, aus. •Es fördert ferner Fähigkeiten von Mittlerorganisationen wie Dachverbänden, Nichtregierungsorganisationen und Steuerungsgremien, um Frauen und schutzbedürftige Gruppen an arbeitsmarktrelevanten Entscheidungen zu beteiligen.