Resilienzinitiative Afrika durch Katastrophenrisikomanagement RIA

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202220184
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Afrika
Finanzierungsvolumen
€ 14.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 10.667.582,81
Noch verfügbar
€ 3.332.417,19
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
04.05.2022 - 30.06.2026 (geplant)
Startdatum
04.05.2022
Geplantes Enddatum
30.06.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Afrikanische Union Kommission
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Stadtentwicklung und -verwaltung; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Reduzierung von Katastrophenrisiken
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Resilience initiative Africa (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202220184; Resilienzinitiative Afrika durch Katastrophenrisikomanagement RIA (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202220184
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Katastrophenrisikomanagement verbessert die Resilienz von Individuen und Gemeinden gegenüber Extremereignissen. Derzeitige Ansätze betrachten oft nur einzelne Bedrohungen, wie Naturgefahren. Aber auch der Klimawandel, Epidemien und Konflikte bedrohen die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in vielen Regionen Afrikas und verschärfen bestehende Ungleichheiten. Risiken für Menschen, Sachgüter und Infrastruktur entstehen in erster Linie in den Ballungsräumen der Städte. Vor allem die Menschen in benachteiligten, informellen Siedlungsgebieten sind gefährdet. Da die städtische Bevölkerung Afrikas in den nächsten drei Jahrzehnten um fast eine Milliarde Menschen zunehmen wird, besteht dringender Handlungsbedarf. Allerdings erfassen weder die Regionen, die Länder, noch die Gemeinden bestehende Risiken systematisch. Dadurch können sie noch nicht ausreichend in staatlichen Planungen und Umsetzungen mitgedacht werden. Dies ist jedoch notwendig, um risikoinformierte Stadtentwicklung und die Resilienz im urbanen Raum zu verbessern. Ziel: Staatliche und nichtstaatliche Akteure können komplexe Risiken besser erkennen und erfassen. Dies treibt eine risikoinformierte Entwicklung im urbanen Katastrophenrisikomanagement in Afrika an. Vorgehensweise: Auf Grundlage des Sendai Rahmenwerks für Katastrophenvorsorge und der Entwicklungsagenda 2063 der Afrikanischen Union (AU) setzt sich das Projekt für eine geschlechtergerechte und inklusive städtische Entwicklung ein. Dafür baut es eine Lern- und Austauschplattform mit der AU und dem Regionalbüro der Vereinten Nationen zur Reduzierung von Katastrophenrisiken (UNDRR) in Afrika auf, dadurch werden die Erfahrungen in Afrika überregional zugänglich. Zudem setzt es partizipative Pilotmaßnahmen u.a. mit Frauengruppen für eine verbesserte Frühwarnung vor Hochwasser in ausgewählten informellen Siedlungen durch. In besonders anfälligen Städten und Gemeinden werden Menschen mit Behinderung bei vorbeugenden Maßnahmen stärker eingebunden