digitalskills2succed in Asien - Digitale Kompetenzen und ein menschenrechtsbasiertes Werteverständnis für den Erfolg auf

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202220234
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Asien
Finanzierungsvolumen
€ 5.950.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.888.956,73
Noch verfügbar
€ 2.061.043,27
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2023 - 31.12.2026 (geplant)
Startdatum
01.01.2023
Geplantes Enddatum
31.12.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
nicht definiert
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Kommunikation; Bildung oberhalb der Sekundarstufe
Sektoren untergeordnet
Hochschulbildung; Medien und freier Informationsfluss; Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
digitalskills2succed in Asien - Digitale Kompetenzen und ein menschenrechtsbasiertes Werteverständnis für den Erfolg auf (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202220234; Digital skills and human rights based values for sucess on the job market (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202220234
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Die Digitalisierung in Asien verändert Alltag und Arbeitswelt. Indien, Bangladesch und Vietnam streben einen umfassenden digitalen Wandel an und benötigen daher gut ausgebildete Nachwuchskräfte mit digitalen Kompetenzen. Nur so können sie wettbewerbsfähig bleiben. Die Qualifizierungssysteme sind jedoch unzureichend an den Arbeitsmarkt angepasst: Praxisorientierte Lehre sowie die Vermittlung von beschäftigungs- und ethikorientierten digitalen Kompetenzen an Hochschulen fehlen. Damit werden ethische Urteilsbildung, Datenschutz und verantwortungsvolles Design digitaler Systeme vernachlässigt. Auch das Potenzial, das kompakte, kurzzeitige Lerneinheiten ? so genannte Microcredentials ? als flexibles Lernformat haben, bleibt an Hochschulen ungenutzt. Ziel: Studienangebote, die beschäftigungs- und ethikorientierte digitale Kompetenzen von jungen Menschen unterstützen, sind in ausgewählten Regionen Asiens qualitativ und quantitativ verbessert. Vorgehensweise: Das Vorhaben baut die Leistungsfähigkeit von Hochschulen aus, um langfristig bessere Studienangebote umzusetzen. Kernstrategie ist dabei, ein Netzwerk zu etablieren, das aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Bangladesch, Vietnam und Indien sowie weiteren internationalen Partnerhochschulen besteht. Das Netzwerk kräftigt die Studienangebote qualitativ und quantitativ, indem es Microcredentials entwickelt. Dafür schult das Projekt Dozent*innen und Hochschulmanager*innen, damit die Hochschulen die Kurse eigenständig entwickeln und anbieten können. Zudem wird die arbeitsmarktgerechte Qualifizierung durch eine Kooperation mit der Wirtschaft unterstützt. Die Microcredentials fördern so zukunftsfähige digitale Kompetenzen, abgestimmt auf die Bedarfe des regionalen Arbeitsmarkts und auf nationale Strategien. Das Netzwerk unterstützt ferner den strategischen und regionalen Fachdialog, damit sich Studienangebote mehr an ethischen Erwägungen orientieren. Dazu erarbeitet es in regionalen Konferenzen Empfehlungen, um die Angebote qualitativ zu verbessern.