Unterstützung von Menschenrechten, Geschlechtergerechtigkeit und Zivilgesellschaft

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202220275
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ghana
Finanzierungsvolumen
€ 6.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.663.179,96
Noch verfügbar
€ 2.336.820,04
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2023 - 30.09.2027 (geplant)
Startdatum
01.10.2023
Geplantes Enddatum
30.09.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Kommission für Menschenrechte und Verwaltungsjustiz in Ghana
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein
Sektoren untergeordnet
Frauenrechtsorganisationen und -bewegungen sowie staatliche Institutionen; Menschenrechte; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Support to Human Rights, Gender Equality and Civil Society (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202220275; Unterstützung von Menschenrechten, Geschlechtergerechtigkeit und Zivilgesellschaft (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202220275
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: In Ghana ist die Förderung der Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellung von Frauen und Mädchen in der Verfassung verankert. Trotzdem befinden sich Frauen und Mädchen oft in einer untergeordneten Position und sind von Benachteiligung betroffen. Diese geschlechtsbasierte Diskriminierung wird noch verstärkt, wenn Betroffene durch Behinderungen, Alter und sozialen Status Mehrfachdiskriminierung erfahren, die auch Intersektionalität genannt wird. Ziel: Ghana setzt Maßnahmen zur Geschlechtergleichstellung erfolgreich um. Es fördert die Menschenrechte, indem es mit einem intersektionalen Ansatz Mehrfachdiskriminierung angeht. Vorgehensweise: Das Projekt trainiert die ghanaische Menschenrechtskommission (CHRAJ), damit diese Opfer von Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen besser schützen kann. Gleichzeitig sensibilisiert es die Mitarbeitenden für verschiedene Formen von Benachteiligung. Das Projekt informiert zudem über das bestehende Beschwerdesystem der CHRAJ und schafft Zugänge über soziale Medien und Apps für junge Menschen und Frauen. Das Projekt arbeitet mit Organisationen der Zivilgesellschaft zusammen, die Beratungs- und Schutzdienste für Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt anbieten. Nicht zuletzt leistet das Projekt einen Beitrag zur Arbeit des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), welches den Zugang junger Menschen verbessert, Informationen und Recht zu sexueller und mütterlicher Gesundheit zu erhalten. Die beteiligten Akteure übernehmen dabei verschiedene Aufgaben: • CHRAJ: Schulungsmaterialien und Trainingsmodule entwickeln • Zivilgesellschaft: Medien- und Kunstprodukte veröffentlichen sowie Kampagnen zu Diskriminierung und Mehrfachdiskriminierung umsetzen • UNFPA: Schutz- und Sicherheitseinrichtungen ausbauen, Unterstützung für Betroffene von sexueller und geschlechtsbasierter Gewalt bereitstellen sowie neue Mitarbeitende des Schnelleinsatzteams schulen