Stärkung von Gleichberechtigung und Teilhabe zur Förderung des Friedens in Kolumbien - Paz Diversa

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202220341
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kolumbien
Finanzierungsvolumen
€ 9.750.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 5.726.330,44
Noch verfügbar
€ 4.023.669,56
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.02.2023 - 31.01.2027 (geplant)
Startdatum
01.02.2023
Geplantes Enddatum
31.01.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Agencia Presidencial de Cooperación Internacional de Colombia
Sektoren übergeordnet
Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
Sektoren untergeordnet
Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Strengthening equality and participation to promote peace in Colombia (GG-2 project) (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202220341; Stärkung von Gleichberechtigung und Teilhabe zur Förderung des Friedens in Kolumbien - Paz Diversa (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202220341
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Das Projekt PazDiversa zielt darauf ab, die Umsetzung der geschlechtsspezifischen Maßnahmen des kolumbianischen Friedensabkommens von 2016 zu unterstützen. Die Zielgruppe des Projekts sind insbesondere Frauen und Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten in den Regionen Caquetá, Meta, Norte de Santander und seit 2024 auch Valle del Cauca. Ziel: Die Einbeziehung des Gender-Ansatzes in das kolumbianische Friedensabkommen ist auf internationaler Ebene ein wichtiger Meilenstein und stimmt zudem mit den Empfehlungen der Resolution 1325 der Vereinten Nationen (2000) überein, die die Teilhabe von Frauen in den Bereichen Sicherheit und Frieden stärkt. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet unter anderem mit folgenden Institutionen zusammen: Vizepräsidentschaft der Republik Kolumbien, Ministerium für Gleichberechtigung und Gleichstellung, Innenministerium, Landwirtschaftsministerium und die Nationale Landagentur (ANT). Das Projekt umfasst vier Handlungsfelder. Handlungsfeld 1: Förderung der Partizipation Die politische Teilhabe der Zielgruppen (Frauen und Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten) ist gestärkt. Handlungsfeld 2: Sicherung der Ressourcen Die sozio-ökonomischen Kapazitäten der Zielgruppen sind gestärkt. Hierfür schult AMBERO Consulting die Zielgruppen z. B. zu digitalen Kompetezen und verbessert ihren Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten ihrer Geschäftsideen. Handlungsfeld 3: Veränderung von gesellschaftlicher und institutioneller Haltungen Sowohl staatliche Institutionen als auch zivilgesellschaftliche Organisationen werden dabei unterstützt, geschlechtsspezifischer Diskriminierung und Gewalt entgegenzuwirken. Handlungsfeld 4: Stärkung bei der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans 1325 zu „Frauen, Frieden und Sicherheit Staatliche Institutionen und zivilgesellschaftliche Organisationen werden darin gestärkt, den Aktionsplan in den Projektregionen umzusetzen.