Gewaltprävention für friedliche und inklusive Gemeinden
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202220432
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Südafrika
- Finanzierungsvolumen
- € 6.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.542.590,52
- Noch verfügbar
- € 4.457.409,48
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.07.2024 - 30.06.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.07.2024
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Department of Basic Education
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Grundbildung; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Vorschulunterricht; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Gewaltprävention für friedliche und inklusive Gemeinden (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202220432; Violence Prevention for Peaceful and Inclusive Communities (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202220432
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Forschungsergebnisse zeigen, dass Kinder, die in ihrer frühen Kindheit häufig Gewalt erleben, im Erwachsenenalter ein höheres Risiko haben, selbst Opfer oder Täter*innen von Gewalt zu werden. Gleichzeitig fällt es Eltern und Betreuungspersonen, die von zwischenmenschlicher Gewalt betroffen sind schwer, ihren Kindern ein sicheres und unterstützendes Umfeld zu bieten. Patriarchalische Geschlechternormen und -rollen tragen erheblich zu geschlechtsspezifischer Gewalt in Südafrika bei, und fördern die gesellschaftliche Akzeptanz von Gewalt als Mittel der Konfliktbewältigung. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, ist es essenziell, bereits in der frühen kindlichen Entwicklung positive Geschlechternormen und ein gesundes Verständnis von Maskulinität zu fördern. Geschlechtergerechte Ansätze in der Kinderbetreuung tragen dazu bei, das Risiko von Gewalt sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter zu reduzieren. Gleichzeitig schaffen sie ein Bewusstsein für Geschlechtergerechtigkeit und tragen zum Aufbau einer sichereren und inklusiveren Gesellschaft für künftige Generationen bei. Ziel: Die strukturellen Rahmenbedingungen für evidenzbasierte und geschlechtergerechte Maßnahmen zur frühzeitigen Gewaltprävention sind verbessert. Vorgehensweise: Schwerpunkt des Vorhabens ist die frühzeitige Gewaltprävention bei Kindern bis zu zwölf Jahren. Es richtet sich an das direkte Betreuungsumfeld von Kindern, Einrichtungen der frühkindlichen Entwicklung sowie Schulen und berücksichtigt die Schnittstellen zwischen Gewalt gegen Frauen und Gewalt gegen Kinder. Im Mittelpunkt steht ein Lebenszyklusansatz, der frühzeitige Interventionen mit langfristigen Wirkungen verfolgt. Diese Maßnamen konzentrieren sich auf drei zentrale Bereiche: (1) Lokale Umsetzung, (2) Verbesserte Koordinierung zwischen mehreren Interessenträgern und (3) Gestärkte institutionelle Kompetenzen.