Beschäftigung in Jordanien 2030

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202220499
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Jordanien
Finanzierungsvolumen
€ 9.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.506.390,28
Noch verfügbar
€ 5.993.609,72
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.06.2024 - 31.05.2028 (geplant)
Startdatum
01.06.2024
Geplantes Enddatum
31.05.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Labour
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor; Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln; Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Sozialdialog
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Beschäftigung in Jordanien 2030 (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202220499; Employment in Jordan 2030 (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202220499
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Jordanien ist ein Schwellenland im Nahen Osten, das eine überwiegend junge Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter hat. Die Wirtschaft wächst jedoch zu wenig, um die hohe Arbeitslosigkeit langfristig zu senken. Diese lag bei rund 22 Prozent im Jahr 2023. Davon sind besonders Frauen und Jugendliche betroffen. Speziell hochgebildete Jordanier*innen verlassen häufig das Land und finden vor allem in den Golfstaaten passende Jobs, die auf dem heimischen Arbeitsmarkt fehlen. Die jordanische Regierung hat mit der „Vision der wirtschaftlichen Modernisierung (Economic Modernisation Vision) einen umfassenden wirtschaftlichen Reformplan beschlossen, der bis 2033 eine Million neue Arbeitsplätze schaffen soll. Ergänzend will die Regierung die öffentliche Verwaltung verbessern. Dazu gehören Strukturreformen, die auch das Arbeitsministerium betreffen. So soll die Privatwirtschaft in die Politik stärker einbezogen und Wirkungen von Arbeitsmarktmaßnahmen gemessen werden. Ziel: Die jordanische Arbeitsmarktpolitik und ihre Umsetzung sind verbessert, um Jobs im Land zu fördern. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet gemeinsam mit dem jordanischen Arbeitsministerium und weiteren nationalen Partnern zusammen. Es unterstützt sie dabei, die Arbeitsmarktpolitik strukturierter zu gestalten und umzusetzen. Zudem baut es Instrumente, Abstimmungen und Kompetenzen dazu in nationalen und regionalen Verwaltungen aus. Schwerpunkte des Projekts sind: 1. Es berät das jordanische Arbeitsministerium bei der Gestaltung von faktengestützten Arbeitsmarktpolitiken. 2. Es stärkt staatliche und privatwirtschaftliche Handlungsträger*innen, damit Arbeitsbedingungen verbessert werden. 3. Es berät staatliche und privatwirtschaftliche Anbieter bei der zielgruppengerechten Bereitstellung von Dienstleistungen zur besseren Vermittlung von Arbeitssuchenden.