Mädchenrechte stärken! Reproduktive Gesundheit und HIV-Prävention für junge Sambierinnen II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202220564
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Sambia
Finanzierungsvolumen
€ 5.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.605.386,75
Noch verfügbar
€ 1.394.613,25
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.09.2023 - 31.08.2026 (geplant)
Startdatum
01.09.2023
Geplantes Enddatum
31.08.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Nationaler HIV/AIDS/STI/TB Rat
Sektoren übergeordnet
Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Bevölkerungspolitik/-programme und reproduktive Gesundheit
Sektoren untergeordnet
Bekämpfung von sexuell übertragbaren Krankheiten einschließlich HIV/AIDS; Menschenrechte; Überwindung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen; Familienplanung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Strengthening Girls+apos; Rights! Reproductive Health and HIV prevention for young women and girls in Zambia II (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202220564; Mädchenrechte stärken! Reproduktive Gesundheit und HIV-Prävention für junge Sambierinnen II (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202220564
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Frauen und Mädchen aus einkommensschwachen Familien oder ländlichen Gebieten sind in der sambischen Gesellschaft besonders benachteiligt. Diskriminierende Geschlechterrollen, Normen und Verhaltensweisen schränken ihre Selbstbestimmtheit und den Zugang zu sozialen und gesundheitlichen Dienstleistungen ein. Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist verbreitet und wird in hohem Maße toleriert. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung Sambias ist unter 18 Jahre alt. Vor allem junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren infizieren sich mit HIV. Viele von ihnen sind junge Frauen. Zu den Gründen zählen die unzureichende Sexualaufklärung und ein eingeschränkter Zugang zu sexuellen und reproduktiven Gesundheitsdiensten. Sambischen Frauen fehlen oft wirtschaftliche Möglichkeiten, was sie abhängiger von Partnern und männlichen Familienmitgliedern macht. Aufgrund von frühen Eheschließungen, Betreuungsaufgaben und Schwangerschaften müssen sie häufig die Schule abbrechen. Dadurch sinken ihre Karrierechancen, was auch die wirtschaftliche Entwicklung Sambias hemmt. Ziel: Ausgewählte staatliche und nichtstaatliche Beteiligte in den Projektregionen engagieren sich vermehrt für die Rechte junger Menschen. Damit können HIV, Frühschwangerschaften und geschlechtsspezifische Gewalt vorgebeugt werden. Vorgehensweise: Das Projekt agiert in den folgenden Schwerpunkten: • Es unterstützt die Relevanz lokaler HIV- und AIDS-Berater*innen in lokalen Verwaltungen, wodurch Aufklärung wirksamer umgesetzt werden kann – wie mit dem Mitmachparcours zu AIDS, Liebe und Sexualität. • Es beteiligt junge Menschen an der Entwicklung jugendfreundlicher und geschlechtsspezifischer Dienstleistungen und verbessert die Sexualaufklärung auch an Schulen. • Durch generationenübergreifende Dialoge mit jungen Menschen sowie religiösen und traditionellen Vertreter*innen verbessert das Projekt, dass mehr Menschen Gesundheitsdienstleistungen nutzen.