Förderung der Rahmenbedingungen für 100 % erneuerbare Energien
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202220796
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Kenia
- Finanzierungsvolumen
- € 4.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.929.416,50
- Noch verfügbar
- € 2.070.583,50
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.05.2024 - 30.04.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.05.2024
- Geplantes Enddatum
- 30.04.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Energy and Petroleum
- Sektoren übergeordnet
- Energieerzeugung, erneuerbare Quellen; Energieerzeugung, -verteilung und -effizienz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Energieeinsparung und Effizienz (Nachfrageseite); Energieerzeugung, erneuerbare Quellen - verschiedene Technologien; Aus- und Fortbildung im Energiesektor; Energiepolitik und -verwaltung
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Strenghtening the framework conditions for 100 % Renewable Energies (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202220796; Förderung der Rahmenbedingungen für 100 % erneuerbare Energien (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202220796
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die kenianische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass bis 2030 alle Menschen Zugang zu Elektrizität erhalten und der Strom vollständig aus sauberen Energiequellen kommt. Erneuerbare Energien (EE) wie Geothermie, Wasserkraft, Wind und Photovoltaik machen bereits heute etwa 90 Prozent der Stromerzeugung aus. Sie sind umweltfreundlich und reduzieren die CO2-Emissionen, was zur Bekämpfung des Klimawandels beiträgt. Der weitere Ausbau der EE ist wichtig, um den wachsenden Energiebedarf zu decken und den Aufbau lokaler Industrien zu ermöglichen. Allerdings sind gesetzliche und technische Vorgaben noch nicht für einen raschen Ausbau der EE ausgestaltet. Kenia benötigt eine wirtschaftliche Ausbauplanung, die gleichzeitig eine Überlastung der Stromnetze verhindert. Ziel: Wesentliche Voraussetzungen sind verbessert, um Kenia mit ausschließlich sauber erzeugtem Strom zu versorgen. Vorgehensweise: Das Vorhaben berät die Akteure mit folgenden Zielen: (1) Die technischen und behördlichen Grundlagen sollen verbessert werden, um die netzgebundene Stromerzeugung mit EE zu fördern. Ausschreibungen für Solar- und Windparks werden unterstützt sowie Vorstudien für die Projekte durchgeführt. (2) Privathaushalte und Unternehmen fragen den Strom flexibler nach. Kund*innen der kenianischen Stromversorgungsgesellschaft verlageren den Strombezug in Schwachlastzeiten mit einem hohen EE-Anteil im Strommix. Zum Beispiel können Halter*innen von Elektrofahrzeugen ihre Fahrzeuge abends oder nachts laden. (3) Die Energieregulierungsbehörde treibt durch optimierte Netzdienstleistungen die Netzintegration von EE-Strom voran. Mit einer digitalen Solar- und Windleistungsprognose kann der Netzbetreiber EE-Anlagen bei der Kraftwerkseinsatzplanung besser berücksichtigen. Mit rechtlichen Anpassungen erhalten Unternehmen stärkere Anreize, Netzdienstleistungen für eine bessere EE-Netzintegration zu erbringen.