Qualifizierung für die wirtschaftliche Transformation

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202220911
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Ruanda
Finanzierungsvolumen
€ 17.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 4.000.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 12.143.227,84
Noch verfügbar
€ 4.856.772,16
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.01.2023 - 30.11.2026 (geplant)
Startdatum
01.01.2023
Geplantes Enddatum
30.11.2026
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Trade and Industry
Sektoren übergeordnet
Sekundarbildung; Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten; Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung; Berufliche Bildung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Skills for Economic Transformation (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202220911; Qualifizierung für die wirtschaftliche Transformation (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202220911
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Trotz des hohen Wirtschaftswachstums bleibt Arbeitslosigkeit eine der größten Herausforderungen Ruandas. Jährlich steigt die Anzahl junger Menschen, die auf den Arbeitsmarkt strömen. Sie sind beruflich oft unzureichend ausgebildet. Die meist kleinen lokalen Unternehmen bieten außerdem nur wenige Arbeitsplätze und sind nicht wettbewerbsfähig. Die Industrie Ruandas bleibt dadurch hinter ihrem Wertschöpfungs- und Wachstumspotential zurück. Flüchtlinge haben zwar das Recht auf Zugang zu Arbeit, können es jedoch kaum umsetzen. Es mangelt an zugänglichen Berufsberatungs- und Jobvermittlungsdiensten sowie hochwertigen Dienstleistungen zur Unternehmensentwicklung für bestehende Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) innerhalb und im Umfeld der Flüchtlingslager. Ziel: Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen in Ruandas Leichtindustrie wachsen nach den Prinzipien der Inklusivität, Produktivität und ökologischen Nachhaltigkeit und schaffen neue Arbeitsplätze. Vorgehensweise: Das Vorhaben fördert wirtschaftspolitische und privatwirtschaftliche Fähigkeiten, durch die eine inklusive, gendersensible, digitale und grüne Wirtschaft mit guten Lebens- und Arbeitsbedingungen, vor allem für Frauen und Flüchtlinge, ermöglicht wird. Hierbei kooperiert es mit den Consultingfirmen ICON, ARGE ICON, Dt. Forstservice und GFA. Das Vorhaben: -berät Unternehmen und Kooperativen fachlich, beispielsweise zur Implementierung von Gesundheits- und Sicherheitsstandards am Arbeitsplatz. -berät Institutionen der beruflichen Bildung zu qualitativen Aus- und Weiterbildungsangeboten. -integriert digitale und grüne Ansätze in die berufliche Bildung und betriebliche Weiterbildung. -unterstützt Unternehmen dabei, neue Produkte und Produktionen zu entwickeln. -verbessert die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen, indem es Unternehmen sensibilisiert und frauengeführte Unternehmen fördert. -fördert die wirtschaftliche Inklusion von Flüchtlingen und deren aufnehmenden Gemeinden, durch psychosoziale und rechtliche Beratung sowie verbesserte Angebote zur Unternehmensgründung, Geschäftsentwicklung und Beschäftigungsaufnahme.