Erschließung des Blue-Economy-Potenzials von Meeresschutzgebieten (MMA/MPAs) in kleinen karibischen Inselentwicklungslän
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202221125
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Amerika
- Finanzierungsvolumen
- € 4.950.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 173.943,18
- Noch verfügbar
- € 4.776.056,82
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.07.2025 - 30.06.2028 (geplant)
- Startdatum
- 01.07.2025
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2028
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Caribbean Community Secretariat
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Umweltpolitik und -verwaltung; Biodiversität
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Erschließung des Blue-Economy-Potenzials von Meeresschutzgebieten (MMA/MPAs) in kleinen karibischen Inselentwicklungslän (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202221125; Unlocking the Blue Economy Potential of Marine Protected Areas in Small Caribbean Islan (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202221125
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die Meeres- und Küstenökosysteme der Ostkaribik bieten eine einzigartige biologische Vielfalt. Sie sind 50-mal größer als ihre Landfläche, liefern wichtige Ressourcen für die Bevölkerung und sind bedeutend für die wirtschaftliche Entwicklung der Küstenregionen. Allerdings sind die Ökosysteme der Karibik stark degradiert. Mangrovenflächen sind zunehmend zerstört und Korallenbedeckung sowie Seegrasbestand gehen zurück. Zu den größten Stressfaktoren zählen der Klimawandel, die Meeresverschmutzung, Ressourcenübernutzung und die Zerstörung der Küsten- und Meereslebensräume. Trotz politischer Initiativen und mariner Schutzzonen, bleiben viele Herausforderungen ungelöst. Die Küstengemeinden und Privatwirtschaft müssen besser an Entscheidungen beteiligt und Schutzmaßnahmen zudem effizienter umgesetzt werden. Ziel: Die Entwicklung in Küstengemeinden und um Meeresschutzgebieten in der Ostkaribik ist darauf ausgerichtet, eine Blue Economy umzusetzen: das heißt, die Meeres- und Küstenbiodiversität zu schützen und umweltfreundlich zu nutzen, um damit die Wirtschaft zu fördern. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet mit der Karibischen Gemeinschaft (Caribbean Community, CARICOM) zusammen. Es bezieht viele Beteiligte ein, allen voran lokale Verwaltungen staatlicher Behörden sowie die Privatwirtschaft, um den umweltfreundlichen Umgang mit Meeres- und Küstenressourcen zu fördern und gleichzeitig lokale Auswirkungen zu erzielen. Dabei setzt es drei Komponenten um: 1. Es verbessert die Zusammenarbeit lokaler Verantwortlicher, um das Meeresschutzmanagement aufzubauen und eine inklusive Blue Economy zu fördern. 2. Es beteiligt die Privatwirtschaft besser an der Blue Economy, damit diese nachhaltige Geschäftsmodelle entwickelt, Unternehmen gründet sowie Einkommens- und Beschäftigungseffekte in Küstengemeinden erzielt. 3. Es verbreitet Erfahrungen und Wissen, um eine Blue Economy innerhalb der karibischen Gemeinschaft erfolgreich umzusetzen.