Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes über Dialogprozesse und Menschenrechte
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202221182
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Ecuador
- Finanzierungsvolumen
- € 7.500.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 4.714.964,60
- Noch verfügbar
- € 2.785.035,40
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.07.2023 - 30.06.2027 (geplant)
- Startdatum
- 01.07.2023
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2027
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Generalsekretariat für öffentliche Verwaltung, Planung und Kabinett
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein; Krisenprävention und Konfliktlösung, Frieden und Sicherheit
- Sektoren untergeordnet
- Zivile Friedensentwicklung, Krisenprävention und Konfliktlösung; Demokratische Teilhabe und Zivilgesellschaft; Menschenrechte
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes über Dialogprozesse und Menschenrechte (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202221182; Promoting social cohesion through dialogue processes and human rights in Ecuador (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202221182
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die Sicherheit in Ecuador hat sich in den letzten Jahren verschlechtert. Im Jahr 2023 zählte Ecuador zu den Ländern in den Amerikas, die die höchsten Mordraten je Einwohner*in hatten. Daher hat die ecuadorianische Regierung Maßnahmen eingeleitet. Sie steht vor der Herausforderung, zusammen mit Stadtverwaltungen und Zivilgesellschaft den sozialen Zusammenhalt, vor allem in benachteiligten Stadtvierteln, zu fördern und Strategien lokal zu koordinieren. Ziel: Staatliche Institutionen und die Zivilgesellschaft tragen gemeinsam zu einem stärkeren Zusammenhalt in Gemeinden bei. Vorgehensweise: Das Vorhaben arbeitet mit Handlungsträger*innen aus Staat und Zivilgesellschaft, um den sozialen Zusammenhalt in den Gemeinden zu verbessern. Dabei will es die Zusammenarbeit zwischen lokalen und nationalen Behörden fördern. Das Vorhaben berät zudem das ecuadorianische Innenministerium, Partnerschaften mit Verantwortlichen aufzubauen, um ein gemeinsames Verständnis und Strategien für gesellschaftlichen Zusammenhalt zu entwickeln. So unterstützt es das Ministerium, sich mit staatlichen Institutionen wie dem Bildungsministerium und der Ombudsinstitution, sowie der Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft und Wissenschaft zu vernetzen. Das Vorhaben schult und berät schutzbedürftige und benachteiligte Gruppen – besonders Frauen, Jugendliche, indigene, afroecuadorianische sowie queeren Personen –, aber auch staatliche Institutionen zu Dialog, friedlicher Konfliktbearbeitung, Bürgerbeteiligung und Vertrauensarbeit. In ausgewählten Stadtvierteln unterstützt das Vorhaben die lokale Bevölkerung dabei, Nachbarschaftsbeziehungen zu verbessern und gemeinschaftliche Aktionen umzusetzen. Das Vorhaben trägt durch mehr Beteiligungsmöglichkeiten auch dazu bei, das Vertrauen der Bürger*innen in staatliche Institutionen auszubauen.