Resiliente Städte
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202221190
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Ecuador
- Finanzierungsvolumen
- € 6.000.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 4.274.671,19
- Noch verfügbar
- € 1.725.328,81
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.07.2023 - 30.06.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.07.2023
- Geplantes Enddatum
- 30.06.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministerio de Infraestructura y Transporte
- Sektoren übergeordnet
- Umweltschutz allgemein; Andere multisektorale Maßnahmen
- Sektoren untergeordnet
- Stadtentwicklung und -verwaltung; Umweltpolitik und -verwaltung; Reduzierung von Katastrophenrisiken
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Resiliente Städte (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202221190; Resilient Cities (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202221190
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: In Ecuador gibt es häufig Erdbeben, Vulkanausbrüche, Überschwemmungen und Dürren. Infolge des Klimawandels werden diese extremen Wetterereignisse noch zunehmen, was sich negativ auf die wirtschaftlichen und sozialen Systeme des Landes auswirken wird. Fast zwei Drittel der Bevölkerung Ecuadors lebt in Städten. Viele Menschen sind dort von sozialer Ungleichheit und Armut betroffen. Gleichzeitig leben sie in klimatisch gefährdeten Gebieten wie an Hanglagen oder in der Nähe von Vulkanen. Ein funktionierendes Katastrophenrisikomanagement, die Anpassung an den Klimawandel und eine sichere Stadtentwicklung sind Voraussetzungen, um Städte widerstandsfähiger zu machen. Bisher arbeiten die zuständigen Institutionen jedoch nicht ausreichend koordiniert. Ziel: Umfassende Risikomanagementansätze, die aktuelle und zukünftige Klima- und Katastrophenrisiken berücksichtigen, sind in die nationale Stadtentwicklungspolitik und lokale Stadtentwicklung integriert. Vorgehensweise: Das Projekt arbeitet mit dem Ministerium für Stadtentwicklung und Wohnungswesen als politischem Ansprechpartner zusammen, sowie mit dem Sekretariat für Risikomanagement und dem Ministerium für Umwelt, Wasser und ökologischen Wandel. Das Projekt arbeitet in drei Bereichen. 1. Es fördert Ansätze für ein integriertes Katastrophen- und Klimarisikomanagement in Städten, was die städtische Resilienz verbessert und Analysen zu Finanzierungsmechanismen liefert. 2. Es berät vier Städte Ecuadors zur städtischen Resilienz und berücksichtig dabei Klima- und Katastrophenrisiken. Zudem bezieht das Projekt Kriterien zur städtischen Resilienz in die Planung von Investitionsprojekten und bei der Umsetzung von Pilotmaßnahmen mit ein. 3. Es verbessert die Zusammenarbeit zwischen Städten, Behörden und nichtstaatlichen Beteiligten, indem es das Wissensmanagement zum Thema urbane Resilienz und den Wissen- und Erfahrungsaustausch fördert.