Kreislauforientierte Stadtentwicklung - Kosovo4Green

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202221232
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Kosovo
Finanzierungsvolumen
€ 13.260.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 5.260.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.441.933,07
Noch verfügbar
€ 9.818.066,93
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.02.2024 - 31.07.2028 (geplant)
Startdatum
01.02.2024
Geplantes Enddatum
31.07.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Umwelt, Raumplanung und Infrastruktur
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Abfallwirtschaft und -entsorgung; Stadtentwicklung und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Circular Urban Development - Kosovo4Green (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202221232; Kreislauforientierte Stadtentwicklung - Kosovo4Green (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202221232
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: In Kosovo haben die Vertreibung und die Landflucht nach dem Krieg zu einer rasanten Urbanisierung geführt, die mit informellen Siedlungen, illegalen Bauten und einem hohen Druck auf die städtische Infrastruktur und die öffentlichen Dienstleistungen einhergeht. Die Folgen sind eine starke Umweltzerstörung, der Verlust biologischer Vielfalt und die Anfälligkeit für Klimarisiken. Ein weiteres Problem ist die Bewirtschaftung von Abfällen. Obwohl 90 Prozent der Haushalte an Abfallsammelsysteme angeschlossen sind, steckt der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft noch in den Kinderschuhen und die erweiterte Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility – EPR) wurde noch nicht eingeführt. Im Jahr 2024 hat Kosovo ein Gesetz zum Klimawandel verabschiedet. Die Probleme bei der institutionellen Koordinierung, der Durchsetzung und der Einbeziehung der Geschlechterperspektive in die Planungs- und Umsetzungsprozesse behindern jedoch eine umweltfreundliche Entwicklung, die Anpassung an den Klimawandel und eine bessere Abfallbewirtschaftung im Einklang mit den EU-Anforderungen. Ziel: In Kosovo ist eine klimasensible, kreislauforientierte Stadtentwicklung im Einklang mit den EU-Leitlinien verbessert. Vorgehensweise: In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Raumplanung und Infrastruktur (Ministry of Environment, Spatial Planning and Infrastructure, MESPI) stellt das Vorhaben Fachkenntnisse bereit und berät die Regierung und die Gemeinden. Zu den Arbeitsbereichen gehören: - Den rechtlichen, institutionellen und organisatorischen Rahmen für die integrierte Abfallbewirtschaftung verbessern und Kreislaufwirtschaftsansätze einführen. - Eine klimasensible Stadtentwicklung und eine gendersensible Planung des öffentlichen Raums fördern. - kommunale Investitionsprojekte, die Pilotcharakter für die Stadtentwicklung haben, entwickeln und beispielhaft umsetzen.