Stärkung verantwortungsvoller Rohstofflieferketten und nachhaltiger Produktion im Bergbausektor in Mosambik

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202221273
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Mosambik
Finanzierungsvolumen
€ 2.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 756.163,41
Noch verfügbar
€ 1.743.836,59
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.04.2023 - 31.03.2027 (geplant)
Startdatum
01.04.2023
Geplantes Enddatum
31.03.2027
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) (XM-DAC-5-BGR)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Bergbau- und Energieministerium Mosambiks (MIREME)
Sektoren übergeordnet
Bodenschätze und Bergbau
Sektoren untergeordnet
Edelmetalle/Edelsteine; Erkundung von Bodenschätzen; Bodenschätze/ Bergbaupolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Responsible commodity supply chains and sustainable production in Mozambique+apos;s mining sector (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/EN/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Afrika/3054_2022-2127-3_Mosambik_Rohstofflieferketten_en.html?nn=338482; Verantwortungsvolle Rohstofflieferketten und nachhaltige Produktion im Bergbausektor Mosambiks (Projektwebseite) URL: https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Zusammenarbeit/Techn-Zusammenarb/Projekte/Afrika/3054_2022-2127-3_Mosambik_Rohstofflieferketten.html
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Als Kernproblem wurde in diesem Projekt die unzureichende Planungs- und Steuerungsfähigkeit der Regierung im Bergbausektor, fehlende Transparenz sowie gesundheits- und umweltgefährdende Arbeitsbedingungen im artisanalen und Kleinbergbau identifiziert. Ziel ist es, die Regierung ebenso wie die Zivilgesellschaft zu befähigen, die Produktionsbedingungen im Bergbausektor zu kontrollieren und bei Verstößen gegen Umweltschutz oder Menschenrechte diese zu sanktionieren bzw. durch kritische Öffentlichkeit Druck auszuüben, um menschenwürdige und umweltschonende Bedingungen durchzusetzen. Geplant sind Fortbildungen zur Steigerung der fachlichen Kompetenzen der Mitarbeiter/innen im MIREME ebenso wie Workshops für staatliche Stellen, Bergbauindustrie und Zivilgesellschaft zu Themen wie Lieferkettensorgfaltspflichten, Transparenz in Goldlieferketten und internationale Due Diligence Anforderungen (Kimberley Process). Weiterhin sollen Kleinbergbauleute im umwelt- und gesundheitsschonenden Umgang mit Quecksilber fortgebildet werden. Zusätzliche geowissenschaftliche Inhalte sind die Erarbeitung eines Plans zur Bergschließung mit Blick auf Beispiele aus anderen Ländern und die pilothafte physische Sicherung stillgelegter Bergwerksstandorte. Für eine verbesserte Kontrolle von Exportmengen und -Qualität von Schwermineralsanden sollen Proben genommen und im MIREME-Labor untersucht werden. Ein Ringvergleich des Labors mit einem internationalen Labor soll zur Überprüfung und wenn nötig Anpassung der Laborleistungsfähigkeit dienen. Zudem sind On-the-Job-Trainings für staatliche Inspekteur/innen zur effektiven Kontrolle von Bergbaustandorten geplant. Zielgruppen sind sowohl staatliche Institutionen als auch Kleinbergbauleute und die Zivilgesellschaft. Diese Multi-Akteurs-Partnerschaft soll zu einem gewinnbringenden Austausch untereinander und zu besserer Leistungsfähigkeit und Ownership jeder Akteursgruppe führen.