Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in ausgewählten Wertschöpfungsketten

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202221315
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Mosambik
Finanzierungsvolumen
€ 32.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 16.000.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 4.811.951,70
Noch verfügbar
€ 27.688.048,30
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.09.2023 - 31.03.2029 (geplant)
Startdatum
01.09.2023
Geplantes Enddatum
31.03.2029
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Fischerei; Ministerio de Agricultura, Ambiente e Pesca
Sektoren übergeordnet
Finanzwesen; Landwirtschaft; Privatwirtschaftliche und andere Dienste
Sektoren untergeordnet
Dienstleistungen zur Geschäftsentwicklung; Landwirtschaftsentwicklung; Finanzintermediäre des formellen Sektors
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in ausgewählten Wertschöpfungsketten (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202221315; Strengthening competitiveness in selected value chains (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202221315
Aktuelle Datenversion vom
26.08.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: In Mosambik sind über 70 % der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig, wobei fast alle als Kleinbauern und -bäuerinnen arbeiten. Bei mehr als der Hälfte der ländlichen Bevölkerung liegt das Einkommen unterhalb der Armutsgrenze. Fast alle Betriebe sind kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU). KKMU und kleinbäuerliche Betriebe sind kaum in der Lage, die Potenziale der Landwirtschaft auszuschöpfen, ausreichende Einkommen zu erzielen und Arbeitsplätze zu schaffen. Schlechte wirtschaftliche Rahmenbedingungen, der fehlende Zugang zu Finanzdienstleistungen und die geringe Einbindung in die Märkte tragen dazu bei. Ziel: KKMU und kleinbäuerliche Betriebe steigern ihre Wettbewerbsfähigkeit. Mehr Beschäftigung entsteht und höhere Einkommen reduzieren die Armut. Vorgehensweise: Das Vorhaben umfasst drei ineinandergreifende Handlungsfelder: Partnerschaften mit Unternehmen, die Agrarprodukte von KKMU und kleinbäuerlichen Betrieben beziehen, fördern die Wertschöpfungsketten. Das Vorhaben bietet Schulungen, fördert Kompetenzen und entwickelt digitale Lösungen zur Registrierung von kleinbäuerlichen Betrieben und zum Management der Marktabläufe. Das verbessert die Einkommenssituation und die Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel. Innovative Finanzprodukte und die Förderung der Bankfähigkeit erleichtern den Zugang zu Finanzdienstleistungen. Ein Fokus liegt dabei auf Maßnahmen, die auf die Bedarfe von Frauen und Jugendlichen zugeschnitten sind. Sparprodukte, Versicherungen und die Anbindung ans formelle Finanzsystem steigern die Anpassungsfähigkeit gegenüber externen Einflüssen. Das Vorhaben verbessert das wirtschaftliche Ökosystem, um die Maßnahmen langfristig zu verankern. Zu diesem Zweck bietet es lokale Unterstützung für kleinbäuerliche Betriebe und KKMU und baut regionale Netzwerke und Förderstrukturen aus. Dazu gehört auch die öffentlich-private Koordinationsplattform zur Agrarfinanzierung (CIFAM) unter der Leitung des Landwirtschaftsministeriums.