Wiederherstellung und Bewirtschaftung von Moorgebieten (ProPeat)
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202221406
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Indonesien
- Finanzierungsvolumen
- € 4.500.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 1.367.664,00
- Noch verfügbar
- € 3.132.336,00
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 03.11.2023 - 31.12.2026 (geplant)
- Startdatum
- 03.11.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Ministry of Environment and Forests
- Sektoren übergeordnet
- Forstwirtschaft; Umweltschutz allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Umweltpolitik und -verwaltung; Forstpolitik und -verwaltung; Biodiversität
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Wiederherstellung und Bewirtschaftung von Moorgebieten (ProPeat) (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202221406; ProMangrovePeat (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202221406
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Indonesiens Moore erstrecken sich über 134.000 km², davon 33,8 % in Kalimantan. Sie speichern 57,4 Gigatonnen Kohlenstoff und leisten wichtige Beiträge zur Klimaregulierung, Wasserrückhaltung und Biodiversität. Doch Entwässerung für die Landwirtschaft, illegaler Holzeinschlag, Bergbau und Brände führen zu Degradierung, CO₂-Emissionen und Biodiversitätsverlust. Torfbrände sind eine bedeutende CO₂-Quelle, und Landnutzungsdruck gefährdet ihre Nachhaltigkeit. Trotz bestehender Schutzmaßnahmen scheitert die Umsetzung an fragmentierter Regierungsführung und fehlender integrierter Planung. Lokale Akteure – Behörden, Gemeinden und indigene Gruppen – kämpfen mit begrenztem Fachwissen, fehlenden Mitteln und schwacher institutioneller Zusammenarbeit. Ziel: Lokale Akteure setzen den Plan zum Schutz und zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Mooren um, um Biodiversität zu fördern, Emissionen zu senken und Lebensgrundlagen zu sichern. Vorgehensweise: Das Projekt setzt auf naturnahe Lösungen für vier hydrologische Moorgebiete (PHUs) in Nord- und Ostkalimantan: • Bestandsaufnahme + Kartierung – Detaillierte Erfassung zur Landnutzungsplanung, mit Skalierung der Erkenntnisse auf Zentral- und Südkalimantan. • Kapazitätsaufbau – Schulungen für Institutionen und Gemeinden zu nachhaltigem Moormanagement. • Wassermanagement + Überwachung – Einrichtung von 23 Messstellen zur Grundwasserüberwachung und Brandprävention. • Nachhaltige Lebensgrundlagen – Förderung gemeindebasierter Wirtschaftsmodelle und Finanzierungsvereinbarungen. • Politikintegration – Unterstützung bei der Umsetzung von Schutzvorschriften und Verbesserung der Planung auf subnationaler Ebene. • Wissensaustausch – Vernetzung von Behörden, NGOs, Universitäten und internationalen Partnern zum Austausch bewährter Verfahren.