Wassersicherheit für klimaresiliente Städte in Peru

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202221448
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Peru
Finanzierungsvolumen
€ 12.500.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 5.000.000,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 3.272.595,44
Noch verfügbar
€ 9.227.404,56
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.11.2023 - 31.10.2028 (geplant)
Startdatum
01.11.2023
Geplantes Enddatum
31.10.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerio de Vivienda, Construcción y Saneamiento
Sektoren übergeordnet
Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Erhaltung von Wasserressourcen; Aus- und Fortbildung im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement; Wassersektorpolitik und -verwaltung
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Wassersicherheit für klimaresiliente Städte in Peru (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202221448; Water security for climate resilient cities (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202221448
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: In Peru sind die Wasserressourcen sehr ungleichmäßig verteilt. Die meisten Menschen leben in den schnell wachsenden Städten in den niederschlagsarmen Gebieten. Der Wasserbedarf und die Wasserverschmutzung nehmen stark zu und auch der Klimawandel sowie häufigere Extremwetterereignisse verschärfen die Wasserrisiken. Zur Verbesserung der Anpassungsfähigkeit ist es notwendig, die diesbezüglich in Peru bei einigen Wasserversorgungsunternehmen (WVUs) vorhandenen guten Praktiken in Wert zu setzen und zu verbreiten. Ziel: Die peruanische Wasserwirtschaft richtet ihre Politik, Kompetenzen, Planungen und Investitionen an den Erfordernissen für Wassersicherheit aus. Vorgehensweise: Das Vorhaben baut auf den Erfolgen des Vorgängerprojekts auf: 1. Es fördert eine Orientierung der städtischen Siedlungswasserwirtschaft an der Servicequalität und der langfristigen Versorgungssicherheit – also nicht, wie derzeit noch überwiegend, nur an der Anschlusskapazität. Dazu entwickelt das Projekt in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz langfristige Szenarien, die die zukünftige Nachfrage nach Wasser sowie den Einfluss des Klimawandel abbilden. 2. Es unterstützt Wasserversorgungsunternehmen (WVUs), die über gute Praktiken zur Klimaanpassung verfügen, diese mit anderen WVUs zu teilen und landesweit zu verbreiten, zum Beispiel Frühwarnsysteme. Dies soll durch den Aufbau von nationalen Austauschplattformen erreicht werden. 3. Das Vorhaben entwickelt zudem Geschäftsmodelle in der Privatwirtschaft, um bewährte Praktiken auszuweiten, zum Beispiel die Wiederverwendung gereinigten Abwassers in der Landwirtschaft. 4. Ferner unterstützt das Vorhaben die berufliche Aus- und Weiterbildung von Techniker*innen. Dazu berät es öffentliche Institutionen zur dualen Berufsausbildung und führt in Kooperation mit dem Verband der Schweizerischen Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA) ein Weiterbildungsprogramm ein. Das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) beteiligt sich finanziell am Projekt.