Puna Resiliente - Ökosystembasierte Anpassung an den Klimawandel in den Hochanden

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202221455
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Peru
Finanzierungsvolumen
€ 58.133.450,00
Kofinanzierter Betrag
€ 49.133.450,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.819.195,55
Noch verfügbar
€ 55.314.254,45
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.07.2023 - 31.12.2030 (geplant)
Startdatum
01.07.2023
Geplantes Enddatum
31.12.2030
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministerio de Desarrollo Agrario y Riego (MIDAGRI)
Sektoren übergeordnet
Umweltschutz allgemein; Andere multisektorale Maßnahmen
Sektoren untergeordnet
Umweltpolitik und -verwaltung; Ländliche Entwicklung; Biodiversität
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Puna Resiliente - Ecosystem-based Adaptation to Climate Change in the High Andes (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202221455; Puna Resiliente - Ökosystembasierte Anpassung an den Klimawandel in den Hochanden (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202221455
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Peru gehört zu den Ländern Lateinamerikas, die am stärksten unter dem Klimawandel leiden. Zugleich kommt dem Land als zweitgrößtem Amazonasnachbarn mit großer Artenvielfalt eine besondere Bedeutung im Klimaschutz zu. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) baut derzeit mit zehn ausgewählten Partnerländern eine Klimapartnerschaft (P+) auf, darunter auch mit Peru. Das Land hat in den vergangenen Jahren eine Klima-Governance etabliert sowie eine nationale Klimafinanzierungsstrategie entwickelt, um den Rahmen dafür zu schaffen. Im November 2022 haben vier deutsche Ministerien und das peruanische Umweltministerium die politische Vereinbarung unterzeichnet. Für Deutschland ist die Klimapartnerschaft ein zentrales Instrument einer ambitionierten und umfassenden Klimaaußenpolitik. Sie wird Treibhausgasminderungen im Energie- und Verkehrsbereich und im Wald- und Naturschutz zusammenfassen. Gleichzeitig legt sie Wert auf einen sozial gerechten Wandel. Ziel: Die peruanische und deutsche Regierung setzen die Klimapartnerschaft erfolgreich in Peru um. Vorgehensweise: Die Klimapartnerschaft wird die nationalen Klimabeiträge (NDCs) und die nachhaltigen Entwicklungsziele aus der Agenda 2030 zusammenführen. So soll sie einen gerechten Wandel und einen ambitionierteren Klimaschutz vorantreiben. Das Vorhaben betreibt die Koordinierungsstelle der Partnerschaft und fördert die Umsetzung in Peru folgendermaßen: • Es unterstützt den klimapolitischen Dialog zwischen den beiden Ländern. Dafür erarbeitet es grundlegende Kernbotschaften zum Austausch mit anderen Gebern und Initiativen. Außerdem koordiniert es politische Allianzen für die Beteiligung an internationalen Klimaforen. • Für beide Regierungen erstellt es auf Anfrage fachliche Analysen und Konzepte zur Umsetzung der P+. Darunter befindet sich beispielsweise die Analyse des gesamtdeutschen Beitrags zum Klimawandel in Peru. • Es fördert die Beteiligung von Wissenschaft, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft an aktuellen Diskussionen, um zukünftige Netzwerkbildung zu garantieren.