Nachhaltigkeit in der Textil und Lederindustrie II

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202221638
Maßnahmenstatus
Laufend
Land / Region
Bangladesch
Finanzierungsvolumen
€ 7.576.189,03
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 2.615.753,97
Noch verfügbar
€ 4.960.435,06
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.07.2024 - 29.02.2028 (geplant)
Startdatum
01.07.2024
Geplantes Enddatum
29.02.2028
Tatsächliches Enddatum
-
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Ministry of Commerce
Sektoren übergeordnet
Sonstige soziale Infrastruktur und Dienste; Privatwirtschaftliche und andere Dienste; Handelspolitik und -regeln/handelsbezogene Anpassungsmaßnahmen
Sektoren untergeordnet
Handelspolitik und -verwaltung; Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln; Arbeitnehmerrechte
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Nachhaltigkeit in der Textil und Lederindustrie II (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202221638; Sustainability in the Textile and Leather Industry II (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202221638
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Bangladesch ist nach China der zweitgrößte Exporteur von Bekleidung und Textilien. Die Textilindustrie beschäftigt mehr als vier Millionen Menschen und ist damit eine der wichtigsten Einnahmequellen. In der Europäischen Union (EU) gibt es überarbeitete und neue Vorschriften etwa zur umweltgerechten Produktgestaltung und zu unternehmerischen Sorgfaltsrichtlinien. Damit kommen europäische Marken- und Handelsunternehmen nicht umhin, Risiken dazu entlang ihrer Lieferketten wirkungsvoll anzugehen sowie Maßnahmen zu menschenrechtlichen und ökologischen Sorgfaltspflichten nachzuweisen. Um den Zugang zum lukrativen EU-Markt nicht zu verlieren, müssen Textil- und Bekleidungsproduzenten in Bangladesch – auch indirekte Zulieferfirmen – in umweltgerechte Produktion und faire Arbeitsbedingungen investieren. Dazu gehört auch die Gleichberechtigung der Geschlechter. Öffentliche und private Verantwortliche haben Maßnahmen umgesetzt, um die Textil- und Bekleidungsindustrie in Bangladesch zu modernisieren – im Einklang mit den EU-Nachhaltigkeitsanforderungen. Ziel: Das Vorhaben arbeitet daran, die Lieferketten und den rechtlichen Rahmen in Bangladesch mit den EU-Nachhaltigkeitsanforderungen in Einklang zu bringen. Dadurch sollen bessere Umwelt- und Arbeitsbedingungen erreicht sowie mehr und teurere Waren exportiert werden können. Vorgehensweise: Das Vorhaben trägt dazu bei, dass sich Ministerien zu den Umwelt- und Sozialstandards besser koordinieren und Dialoge mit der Privatwirtschaft führen. Zudem berät es zu Politikinstrumenten, damit gesetzliche Vorgaben für Produzent*innen verpflichtend werden und auf die Nachhaltigkeitsanforderungen reagieren. Darüber hinaus unterstützt das Vorhaben Fabriken dabei, sich auf EU-Nachhaltigkeitsanforderungen vorzubereiten und Klimaziele zu erreichen. Es fördert zivilgesellschaftliches Engagement und Beratungsangebote für Arbeiter*innen, um Geschlechtergerechtigkeit im Arbeits- und Lebensumfeld auszubauen.