Sanitärversorgung für Millionen

IATI Maßnahmen-ID
DE-1-202221653
Maßnahmenstatus
Beendet
Land / Region
Keiner Förderregion zugeordnet
Finanzierungsvolumen
€ 10.000.000,00
Kofinanzierter Betrag
€ 0,00
Gesamtausgaben/-auszahlungen
€ 9.912.762,41
Noch verfügbar
€ 87.237,59
Finanzier
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
Finanzierungsart
Zuschuss
Laufzeit
01.10.2022 - 30.12.2025
Startdatum
01.10.2022
Geplantes Enddatum
30.11.2025
Tatsächliches Enddatum
30.12.2025
Durchführungs- / Trägerorganisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
Trägerorganisation: Art
15
Umsetzungspartner
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Sektoren übergeordnet
Basisgesundheitswesen; Wasser und Abwasser/Abfallentsorgung
Sektoren untergeordnet
Aufklärung und Bildung in Gesundheitsfragen; Aus- und Fortbildung im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung und Abwassermanagement; Bekämpfung von Infektionskrankheiten; Grundlegende Versorgung im Bereich Sanitärversorgung und Abwassermanagement
Evaluierung
Nein
Zugehörige Dokumente
Sanitärversorgung für Millionen (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202221653; Global Programme Sanitation for Millions (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202221653
Aktuelle Datenversion vom
24.06.2026

Beschreibung

Ausgangssituation: Sichere Sanitärversorgung ist ein Menschenrecht und eines der Ziele für nachhaltige Entwicklung. Dennoch haben rund 3,6 Milliarden Menschen weltweit keinen Zugang zu geeigneten Sanitäreinrichtungen. Etwa 540 Millionen Schülerinnen und Schüler haben keine grundlegende Sanitärversorgung in ihren Schulen und rund 780 Millionen Menschen sind auf Gesundheitseinrichtungen ohne jegliche Sanitärversorgung angewiesen. Oft mangelt es an Wissen oder finanziellen Mitteln, um Sanitäreinrichtungen zu bauen, zu betreiben, zu renovieren, oder instand zu halten. Darüber hinaus wird die Wichtigkeit sicherer Hygienepraktiken oft übersehen. Mangelnder Zugang zu sicherer Sanitärversorgung und Hygiene betrifft besonders benachteiligte und vulnerable Gruppen wie Frauen und Mädchen. Ziel: 2,7 Millionen Menschen haben Zugang zu angemessener und geschlechtergerechter Sanitärversorgung und Hygiene erhalten. Praktiken im Bereich Hygiene und Menstruationsgesundheit sind im Alltag der Menschen verankert. Sanitärabwässer werden sachgerecht behandelt und anschließend wiederverwendet oder in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt. Vorgehensweise: Das Vorhaben baut und saniert geschlechtergerechte und inklusive Sanitäranlagen in Schulen sowie Gesundheitseinrichtungen und religiösen Institutionen und qualifiziert lokale Fachkräfte zu deren Betrieb und Instandhaltung. Das Vorhaben fördert Hygienepraktiken durch gezielte Kampagnen und Wissensvermittlung, insbesondere im Bereich Menstruationshygiene. Bis Juni 2023 trug das Vorhaben mit Mitteln der Inter-Amerikanischen Entwicklungsbank (IDB) außerdem dazu bei, günstige politische, finanzielle und technische Rahmenbedingungen für nachhaltiges Abwassermanagement zu schaffen.