Inklusion von Menschen mit Behinderungen
- IATI Maßnahmen-ID
- DE-1-202221687
- Maßnahmenstatus
- Laufend
- Land / Region
- Keiner Förderregion zugeordnet
- Finanzierungsvolumen
- € 17.500.000,00
- Kofinanzierter Betrag
- € 0,00
- Gesamtausgaben/-auszahlungen
- € 13.328.188,32
- Noch verfügbar
- € 4.171.811,68
- Finanzier
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (DE-1)
- Finanzierungsart
- Zuschuss
- Laufzeit
- 01.07.2023 - 31.12.2026 (geplant)
- Startdatum
- 01.07.2023
- Geplantes Enddatum
- 31.12.2026
- Tatsächliches Enddatum
- -
- Durchführungs- / Trägerorganisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (XM-DAC-5-52)
- Trägerorganisation: Art
- 15
- Umsetzungspartner
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Sektoren übergeordnet
- Staat und Zivilgesellschaft allgemein
- Sektoren untergeordnet
- Menschenrechte
- Evaluierung
- Nein
- Zugehörige Dokumente
- Inklusion von Menschen mit Behinderungen (Projektwebseite) URL: https://www.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=de_DE&pn=202221687; Inclusion of persons with disabilities (Projektwebseite) URL: https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?request_locale=en_GB&pn=202221687
- Aktuelle Datenversion vom
- 24.06.2026
Beschreibung
Ausgangssituation: Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet die Vertragsstaaten, so auch Deutschland, ihre Zusammenarbeit inklusiv zu gestalten. Auch die Agenda 2030 und deren Leitprinzip ?Leave No One Behind betont, dass Inklusion unverzichtbar ist, um langfristige Entwicklungsziele zu erreichen. Vieles wurde in den letzten Jahren bereits umgesetzt, doch noch immer werden Menschen mit Behinderungen unzureichend bei Entwicklungsmaßnahmen berücksichtigt. Dabei ist das Thema höchst relevant: Etwa jeder sechste Mensch in den Ländern des Globalen Südens lebt mit einer Behinderung. Viele erleben Ausgrenzung, Gewalt und Armut, haben seltener Zugang zu Bildung, Beschäftigung und öffentlichen Dienstleistungen und sind in Krisensituationen besonders schutzbedürftig. Vor allem Frauen und Mädchen werden oft grundlegende Rechte verwehrt. Inklusion ist ein Schlüssel für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung von Gesellschaften. Die Potenziale sind enorm, denn Barrierefreiheit, digitale Innovationen, mehr soziale Gerechtigkeit und qualifizierte Fachkräfte verbessern die Lebensqualität aller. Ziel: Mehr Menschen mit Behinderungen profitieren weltweit von Entwicklungsmaßnahmen deutscher und internationaler Akteure. Vorgehensweise: Das Globalvorhaben ? unterstützt die Bundesregierung und die Co-Gastgeber Jordanien und die International Disability Alliance bei der Durchführung des Global Disability Summits 2025 in Berlin. ? zeigt Potenziale von Inklusion auf, fördert Bewusstseinsbildung und vermittelt Wissen zur praktischen Umsetzung von Inklusion. ? berät und vernetzt staatliche, privatwirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure mit dem Ziel, die Zahl der inklusiven Entwicklungsmaßnahmen zu erhöhen. Alle Aktivitäten berücksichtigen explizit die Gleichstellung von Frauen und adressieren verschiedene Formen von Diskriminierung. Das Vorhaben arbeitet stets eng mit Menschen mit Behinderungen sowie deren Selbstvertretungsorganisationen zusammen.